Merz: Keine Notwendigkeit für eigene Gespräche mit Putin

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Der deutsche Kanzler Friedrich Merz will weiterhin nicht selbst mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Lösung des Ukraine-Kriegs suchen. Er sehe aktuell «keine Notwendigkeit, zusätzliche Gesprächskanäle zu eröffnen», sagte der Christdemokrat in Berlin.

    Friedrich Merz
    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sieht aktuell keine Notwenigkeit eines direkten Austauschs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. - keystone

    Die Europäer seien über die Gespräche der Ukraine, der USA und Russlands im Detail informiert. Grundsätzlich sei Deutschland aber zu jedem Format und zu jedem Gespräch bereit, betonte Merz. «Wir können nur sagen, wir tun alles, diesen Krieg zu beenden, diplomatisch, humanitär und eben auch militärisch, aber der Schlüssel zur Beendigung des Krieges liegt seit vier Jahren in Moskau.»

    Der konservative Regierungschef warf Russland «tägliche Kriegsverbrechen» gegen die Ukraine und ihre Bevölkerung vor. Die gesamte zivile Infrastruktur im Land werde rücksichtslos bombardiert. Er sei skeptisch, ob Russland wirklich zu einem Waffenstillstand und später einem Friedensschluss bereit sei. «Deswegen werden wir unseren Druck auch aufrechterhalten müssen, auch die Sanktionen aufrechterhalten müssen», sagte er.

    Kommentare

    User #3470 (nicht angemeldet)

    Die russische Community ist sichtlich betroffen. Wunderbar, Weiter machen!

    User #3631 (nicht angemeldet)

    Keine Notwendigkeit für Gespräche mit Putin? Klar, Putin würde März nie empfangen.

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