Merz: «Das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal»

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Deutschland,

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine erneut den Zusammenhalt der Europäer beschworen.

Friedrich merz
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der dpa-Chefredaktionskonferenz im Newsroom. - keystone

«Seit vier Jahren ist jeder Tag und jede Nacht für die Ukrainerinnen und Ukrainer ein Albtraum. Und nicht nur für sie, sondern für uns alle. Denn der Krieg ist zurück in Europa», schrieb Merz auf der Plattform X. «Nur mit gemeinsamer Stärke werden wir ihn beenden. Denn das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal.»

Deutschlands Vizekanzler Lars Klingbeil – von der SPD, der sozialdemokratischen Koalitionspartnerin der Christdemokraten von Merz – erklärte: «Niemand sehnt sich mehr nach Frieden als die Ukrainerinnen und Ukrainer. Auf diesem Weg stehen wir weiter fest an der Seite der Ukraine.»

Der russische Präsident Wladimir Putin solle sich keinerlei Illusionen machen, dass die Unterstützung bröckeln könnte. «Es liegt an Russland, endlich ein ernsthaftes Interesse an einem gerechten Frieden zu zeigen.» Putin müsse seinen brutalen Angriffskrieg beenden.

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Kommentare

User #1717 (nicht angemeldet)

Ex CIA Boss William Burns im Jahr 2008 (damals noch US Botschafter in Moskau), an Aussenministerin Condoleezza Rice: "Die Aufnahme der Ukraine in die Nato ist die leuchtendste aller roten Linien für die Russische Elite! Nach mehr als 2.5 Jahren Gesprächen mit Regierungsvertretern bin ich noch auf niemanden getroffen, der eine Nato Mitgliedschaft der Ukraine als etwas anderes betrachten würde, als eine direkte Verletzung russischer Interessen. In der derzeitigen Situation würde ein MAP Angebot (Membership Action Plan) nicht als förmlicher Schritt auf einem langen Weg zur Mitgliedschaft gesehen, sondern das strategische Hinwerfen des Fehdehandschuhs (Aufforderung zum Kampf). Das heutige Russland wird darauf reagieren. Die russisch ukrainischen Beziehungen werden erstarren. Russland wird sich veranlasst sehen, in der Ukraine und auf der Krim einzugreifen."

User #918 (nicht angemeldet)

In 35 Tagen ist der Merz vorbei.

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