Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Lösung internationaler Probleme eine Stärkung der Vereinten Nationen gefordert. «Wir müssen die Vereinten Nationen handlungsfähiger machen», sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Washington, nachdem ihr die Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität verliehen worden war. «Denn unverändert bieten sie die beste Chance, um globale Antworten auf globale Fragen zu finden.»
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel in den USA. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Merkel betonte: «Das Gebot in unserer vielfach vernetzten, aber auch so verletzlichen Welt ist es, unsere Kräfte zu bündeln.

Wie wichtig das ist, das zeigt besonders deutlich die Coronavirus-Pandemie.« Allen sollte klar sein, dass diese Pandemie nur gemeinsam zu überwinden sei.

Die Kanzlerin dankte den USA für den «überragenden Beitrag» zur «Zeitenwende» der deutschen Wiedervereinigung. Dafür werde sie auch ganz persönlich immer dankbar sein. «Deutschland und Amerika sind auf das Engste miteinander verbunden», betonte Merkel.

Zugleich hob sie die enge Verbundenheit Europas und der USA hervor. Diese seien Verbündete in der Nato, Partner im globalen Handel und teilten gemeinsame Werte und Interessen. «Keine zwei Regionen auf der Welt sind durch eine solche Tiefe und Breite gemeinsamer Interessen und Werte verbunden wie Europa und Nordamerika.»

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