Epstein-Skandal: Demokraten fordern Vorladung von Minister Lutnick

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    USA,

    Die US-Demokraten wollen Handelsminister Howard Lutnick zu seinen Epstein-Kontakten befragen. In der Vergangenheit log er darüber.

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    Howard Lutnick, der Handelsminister von Donald Trump, steht wegen der Epstein-Akten unter Druck. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Demokraten wollen Handelsminister Howard Lutnick befragen.
    • Er gab zu, nur bis 2012 Kontakt zu Jeffrey Epstein gehabt zu haben.
    • Aus den veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass das eine Lüge war.

    Im Zuge der Befragung der früheren US-Aussenministerin Hillary Clinton im Epstein-Untersuchungsausschuss rückt Handelsminister Howard Lutnick erneut in den Fokus. Der republikanische Ausschussvorsitzende James Comer sagte Medienberichten zufolge vor Beginn der Befragung Clintons in Chappaqua, einer Gemeinde im US-Bundesstaat New York, es sei «sehr gut möglich», dass Lutnick vor das Gremium geladen werde. Sein Name könne ausserdem im Rahmen der laufenden Befragungen eine Rolle spielen.

    Hintergrund sind jüngst veröffentlichte Akten des Justizministeriums zum Fall des 2019 in Haft gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Daraus geht hervor, dass Lutnick länger Kontakt zu dem Finanzier hatte als bislang eingeräumt. Bei einer Senatsanhörung hatte Lutnick erklärt, er habe Epsteins Karibikinsel 2012 während eines Familienurlaubs besucht, aber keine Straftaten beobachtet. Er bestreitet jegliches Fehlverhalten.

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    Howard Lutnick hielt den Kontakt zu Jeffrey Epstein länger aufrecht, als er bisher zugegeben hatte. - keystone

    Demokratische Ausschussmitglieder erhöhten am Rande der nicht öffentlichen Befragung den Druck. Der ranghöchste Demokrat im Ausschuss, Robert Garcia, forderte, statt Clinton solle «jemand befragt werden, der tatsächlich mit Jeffrey Epstein verkehrt hat». Es sei «inakzeptabel», jemanden nicht vorzuladen, der so oft über seine Kontakte zu Epstein gelogen habe.

    Lutnick solle im Grunde zurücktreten oder seines Amtes enthoben werden, zumindest aber aussagen. Das Weisse Haus weist Rücktrittsforderungen zurück.

    Die Befragung von Hillary Clinton vor einem Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses ist Teil einer politischen Aufarbeitung des Missbrauchs- und Sexhandelsnetzwerks Epsteins, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Der New Yorker Finanzier verfügte über beste Kontakte in Politik, Wirtschaft und High Society im In- und Ausland. Er starb 2019 in einer Gefängniszelle. Seine langjährige Vertraute und Komplizin Ghislaine Maxwell verbüsst eine Haftstrafe wegen Sexhandels.

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    Kommentare

    User #2735 (nicht angemeldet)

    Schon die Bezeichnung "Familienurlaub" macht im Zusammenhang mit Epstein Gänsehaut. Aber hey, ganz egal. Es sind dich wie immer bei Trump und Trumpisten einfach alternative Wahrheiten

    User #4170 (nicht angemeldet)

    War Howard auch dabei? Hehehe. LOL.

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