Liechtenstein erlässt Feuerverbot in Waldnähe
Aufgrund der trockenen und heissen Witterung hat Liechtenstein ab Mittwoch, 24. Juni, ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. Die Waldbrandgefahr wird als gross – Stufe 4 von 5 – angegeben.

«Die unterdurchschnittlichen Niederschläge der letzten Monate führen im Zusammenhang mit dem anhaltenden sonnigen und heissen Wetter zu einer ausgeprägten Trockenheit», teilt das Land in einer Mitteilung vom Dienstag mit.
Das Entzünden von offenen Feuern im Wald und in Waldnähe sei deshalb ab dem 24. Juni bis auf Widerruf verboten. «Grillstellen, auch festeingerichtete, dürfen im Wald und in Waldesnähe nicht benutzt werden», heisst es in der Mitteilung. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht weggeworfen werden. «Eine Entspannung der Lage ist erst nach intensiven Regenfällen zu erwarten.»
Auch der Kanton Graubünden vermeldete am Montag je nach Gebiet eine erhebliche bis grosse Wald- und Flurbrandgefahr. Es brauche beim anstehenden Hochsommerwetter sehr grosse Vorsicht mit Feuer und Raucherwaren, schreibt der Kanton.
Im Kanton Glarus herrscht aktuell Gefahrenstufe 3 von 5, was ebenfalls einer erheblichen Waldbrandgefahr entspricht. Man solle deshalb beim Entfachen von Feuern grosse Vorsicht walten lassen, schreibt der Kanton auf seiner Website.










