Kuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an Ölanlage

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Kuwait,

Der mit den USA verbündete Golfstaat Kuwait hat den jüngsten Beschuss aus dem Iran auf sein Staatsgebiet scharf verurteilt. «Die wiederholten Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen offenbaren eine systematische und aggressive Vorgehensweise, die auf zivile Infrastruktur abzielt und das Leben sowie die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet», hiess es in einer Mitteilung des Aussenministeriums.

ARCHIV - Blick auf die Mina Al-Ahmadi Ölraffinerie in Kuwait. Foto: Uncredited/AP/dpa
ARCHIV - Blick auf die Mina Al-Ahmadi Ölraffinerie in Kuwait. Foto: Uncredited/AP/dpa - Keystone/AP/Uncredited

Kuwaits Staatsagentur Kuna meldete iranische Angriffe auf einen «bedeutenden» Standort des Ölsektors. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden und mehrere Menschen verletzt worden, hiess es weiter unter Berufung auf den Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation. Der Konzern sprach demnach von wiederholten, «abscheulichen» Angriffen aus dem Iran. Die Verletzten seien behandelt und der Standort evakuiert worden. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Das US-Militär hatte die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Irans Revolutionsgarden reklamierten Angriffe auf US-Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Jordanien als Vergeltung.

Ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums erklärte auf X, der Iran habe nicht nur Militär- und Sicherheitseinrichtungen, sondern auch zivile Ziele ins Visier genommen. Betroffen seien «Anlagen zur Öl-, Strom- und Wasserversorgung». Das Militär habe am Samstag «feindliche» ballistische Raketen und Drohnen im kuwaitischen Luftraum abgefangen.

Zuvor hatte das Ministerium für Elektrizität gemeldet, eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung sei angegriffen worden und teilweise in Brand geraten. Die Feuerwehr teilte zudem mit, Einsatzkräfte bekämpften infolge iranischer Angriffe am Samstag zwei Brände an verschiedenen Orten. Dabei seien mehrere Feuerwehrleute und ein ziviler Mitarbeiter verletzt worden.

In Bahrain heulten am Samstag immer wieder die Alarmsirenen.

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Kommentare

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