Kuwait weist zwei iranische Diplomaten nach Angriffen aus
Kuwait hat als Reaktion auf die iranischen Angriffe zwei Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und ihre Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet.

Beim Angriff auf den internationalen Flughafen Kuwait wurden laut dem «ORF» über sechzig Menschen verletzt und mindestens eine Person getötet. Die Explosionen trafen den Terminalbereich und verursachten schwere Schäden an der Infrastruktur des Flughafens.
Der Flugbetrieb wurde zeitweise eingestellt, mehrere Verbindungen wurden umgeleitet oder gestrichen. Rettungskräfte versorgten Verletzte vor Ort und brachten sie in umliegende Spitäler.
Kuwait hat zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und ihre Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet, so das «Handelsblatt». Zudem wurde die diplomatische Vertretung Irans reduziert und eine offizielle Protestnote übergeben.
Eskalation am Flughafen Kuwait
Nach Angaben der kuwaitischen Behörden kam es zu Angriffen mit Drohnen und Raketen auf zentrale Einrichtungen, berichtet der «ORF» weiter. Der Flughafen Kuwait zählt dabei zu den am stärksten betroffenen Zielen der jüngsten Eskalation.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere Geschosse in der Golfregion abgefangen und reagierte mit Gegenmassnahmen. Die Einsätze erfolgten im Umfeld anhaltender Spannungen zwischen Iran und westlichen Streitkräften.
Der Iran weist die Vorwürfe zurück und macht Teile der Schäden an der Luftabwehr der USA fest. Die USA widersprechen und verweisen auf abgefangene Raketen und Drohnen im Luftraum der Region.
Diplomatische Spannungen verschärfen sich
US-Präsident Donald Trump spricht laut dem «Handelsblatt» von Fortschritten in laufenden Gesprächen mit dem Iran. Er stellt eine mögliche Einigung in Aussicht, konkrete Ergebnisse stehen jedoch weiterhin aus.
Der Flughafen Kuwait bleibt nach den Angriffen nur teilweise in Betrieb und wird schrittweise wieder geöffnet, berichten Behörden.

Die Sicherheitslage im Luftverkehr der Golfregion bleibt angespannt, mehrere Airlines prüfen Anpassungen ihrer Routen.












