Krieg im Nahen Osten – Israel weitet Offensive im Libanon aus
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich aus. Israel verstärkt seine Offensive im Libanon mit Bodentruppen, um die Hisbollah zurückzudrängen.

Der Krieg im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran eskaliert weiter und erfasst nun auch den Libanon.
Israel hat begrenzte Bodeneinsätze im Südlibanon begonnen, um die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zurückzudrängen, berichtet das «ZDF».
Die israelische Armee erklärte, Truppen der 91. Division hätten gezielte Operationen gegen Stellungen der Hisbollah eingeleitet. Ziel sei es, den Schutz der Bevölkerung im Norden Israels zu stärken.
Krieg im Nahen Osten: Massive Vertreibung im Libanon
Mehr als eine Million Menschen sind laut libanesischer Regierung bereits aus ihren Häusern geflohen. Das entspricht etwa einem Fünftel der gesamten Bevölkerung des Landes, berichtet das «Handelsblatt».
Besonders betroffen sind Menschen aus grossen Teilen des Südlibanons sowie aus den südlichen Vororten der Hauptstadt.
Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums bisher 850 Menschen getötet.
UN beobachtet israelischen Truppenaufbau
Die UN-Friedenstruppe Unifil sieht deutliche Hinweise auf einen israelischen Truppenaufbau im Südlibanon.
An mindestens sechs Orten nahe der sogenannten Blauen Linie sei dies offensichtlich, meldet das «Handelsblatt».

In einigen Fällen seien israelische Einheiten mindestens fünf Kilometer weit auf libanesisches Territorium vorgedrungen. Es gebe dort allerdings keine dauerhaften israelischen Stellungen, berichtet Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel.
Hisbollah greift Israel weiter an
Die Hisbollah hatte nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen, wie «Euronews» schreibt.
Nach einer längeren Waffenruhe feuert die Miliz seit Anfang März erneut Raketen auf israelisches Gebiet ab.
Israel reagiert mit heftigen Luftangriffen auf Hisbollah-Stellungen im Libanon. Die Offensive richtet sich gegen die Infrastruktur der Miliz im Südlibanon und in den südlichen Vororten Beiruts.















