Kreml

Kreml sieht Ukraine-Gespräche noch ganz am Anfang

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Russland,

Der Kreml sieht die Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA über ein Ende des Krieges noch ganz am Anfang.

Kremlsprecher Dmitri Peskow
Kremlsprecher Dmitri Peskow. (Archivbild) - sda - Keystone/dpa/Ulf Mauder

«Es wäre falsch, mit grosser Ergebnisträchtigkeit zu rechnen», kommentierte Kremlsprecher Dmitri Peskow ein erstes Treffen, das am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand.

Es gehe um schwierige Themen, sagte Peskow in Moskau der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. «Aber allein die Tatsache, dass diese Kontakte konstruktiv begonnen haben, muss man positiv sehen.»

Bei den ersten direkten Verhandlungen der Kriegsparteien seit Monaten wurde nur vereinbart, das Gespräch nach einer Woche fortzusetzen. Ein Termin steht bislang nicht fest. Peskow widersprach Berichten von US-Vertretern, dass zwischen den beteiligten Ukrainern und Russen eine fast freundschaftliche Atmosphäre geherrscht habe. «Das ist im jetzigen Stadium wohl kaum möglich», sagte er.

Der Kremlsprecher verwies erneut auf eine angebliche «Formel von Anchorage», in der Russlands Interessen festgelegt seien. Dies bezieht sich auf das Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin im August 2025 in Alaska. Zu einer Einigung wurde nichts mitgeteilt. Aber Moskau fordert einen Abzug der ukrainischen Armee aus Gebieten im Osten, die diese bislang noch verteidigt. Kiew lehnt dies ab.

Der deutsche Sicherheitsexperte Nico Lange schrieb im Netzwerk X, es scheine, als habe Trump in Anchorage Zusagen gemacht, die er nun nicht einlösen könne. Deshalb drängten die USA die Ukraine zu diesem Verzicht.

Kommentare

User #3950 (nicht angemeldet)

Bei der Entscheidung für die "Sonderoperation" haben die Russen die endlose Korruption rund um das mit Steuergeld gekaufte westliche Kriegsmaterial völlig ausser acht gelassen. Das war echt dämlich.

User #6474 (nicht angemeldet)

Auf den Boden der Realität zurück... 4 Jahre und 100te Milliarden später schaut's für die Ukraine sehr düster aus. Nix mit gestärkter Verhandlungsposition, eher das Gegenteil!

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