Obwalden

    Felssturz unterhalb Trübsee: Sprengungen beseitigen Gefahrenlage

    Keystone-SDA Regional
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    Obwalden,

    Die akute Gefahrensituation im Gebiet Gerschniberg am Titlis in der Zentralschweiz ist behoben. Wie die Titlis Bergbahnen mitteilten, wurden zwei verkeilte Felsblöcke erfolgreich gesprengt. Nach einem Felssturz Mitte April war der Betrieb der Gondelbahn zwischen Engelberg und Trübsee unterbrochen.

    Mit Hilfe zweier Sprengungen wurde die Gefahrenlage unterhalb des Trübsees im Kanton Obwalden nach Angaben der Titlis Bergbahnen beseitigt.
    Mit Hilfe zweier Sprengungen wurde die Gefahrenlage unterhalb des Trübsees im Kanton Obwalden nach Angaben der Titlis Bergbahnen beseitigt. - Handout Titlis Berbahnen

    Der reguläre Bahnbetrieb soll voraussichtlich noch an diesem Wochenende wieder aufgenommen werden, wie die Titlis Bergbahnen am Donnerstag mitteilten.

    Der Auslöser der Massnahmen war ein Felssturz am 17. April. Dabei lösten sich Schnee, Fels und Geröll und rutschten talwärts. Zwar kam niemand zu Schaden und die Bahninfrastruktur selbst blieb unbeschädigt, doch zwei grössere Felsblöcke verkeilten sich in einer Engstelle.

    Dies zwang die Betreibergesellschaft zur vorsorglichen Einstellung der Gondelbahn. Die Gäste wurden seither über eine Ersatzlinie befördert.

    Um das Risiko eines weiteren Absturzes zu minimieren, bereiteten Spezialisten die beiden Blöcke in den vergangenen Tagen für eine kontrollierte Sprengung vor, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Zuvor seien die darüberliegenden Felswände gereinigt und akut absturzgefährdete Partien gezielt entfernt worden.

    Die eigentlichen Sprengungen fanden in dieser Woche am Montag und Dienstag jeweils kurz nach 18 Uhr statt. Laut Angaben der Bergbahnen verlief der Abgang der zerkleinerten Blöcke planmässig und ohne Zwischenfälle.

    Die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden habe immer oberste Priorität, halten die Titlis Bergbahnen fest. Obwohl die Sprengarbeiten abgeschlossen seien, liefen im Rutschgebiet noch letzte Kontrollen. Die betroffenen Bereiche würden weiterhin eng überwacht. Bei Bedarf würden umgehend zusätzliche Massnahmen ergriffen.

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