Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat den Teilnehmern des Nato-Gipfels in Madrid am Mittwochabend ein Erlebnis mit Bezügen zur Ukraine geboten.
Nato
Das Nato-Treffen in Madrid. - keystone

Der Sozialist lud zum Arbeitsessen in den Prado, eines der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Dazu spielte das Symphonieorchester aus Kiew. Das Menü wurde vom spanischen Starkoch José Andrés entwickelt, Gründer der Organisation World Central Kitchen (WCK), die Opfer von Naturkatastrophen mit gesundem Essen versorgt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine gab WCK Tausende Portionen warmer Speisen an ukrainische Flüchtlinge an der polnischen Grenze aus.

Das Menü im Prado war exquisiter: Als Vorspeise stand Hummer-Gazpacho mit Sommergemüse auf der Karte, als Zwischengang Kabeljau mit Orange und Roter Bete und als Hauptgericht Lammschulter mit Zitronenpüree.

Das Dessert unter dem Namen «Aromen von Madrid» war Anislikör mit Erdbeeren aus Aranjuez. Dazu gab es Waffeln und Veilchenkaramell.

Mehr zum Thema:

Regierungschef NATO