Kantone und EU-Regionen stärken den Austausch
Die Kantone und die Regionen der EU wollen den Dialog vertiefen. Die Konferenz der Kantonsregierungen und der europäische Ausschuss der Regionen haben am Donnerstag in Brüssel eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Im Zentrum stehe eine flexible Zusammenarbeit, ohne institutionelle Verpflichtungen, aber mit grossem Wirkungspotenzial, schrieb die Konferenz der Kantonsregierungen (KDK) in einem Beitrag auf der Plattform Linkedin. Die Erklärung wurde durch den Präsidenten der KDK, den Aargauer Regierungsrat Markus Dieth, und die Präsidentin des Ausschusses der Regionen, Kata Tüttő, unterzeichnet.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll gefestigt und die europäische politische Entwicklung frühzeitig antizipiert werden, schrieb die KDK weiter. Zudem sollen die Stimmen der Kantone und der Regionen hörbar gemacht werden.
Die Parteien planen, jährliche Treffen zu organisieren, jeweils abwechselnd in der Schweiz und in der EU, wie der Absichtserklärung, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt, zu entnehmen war. Dabei sollen etwa gemeinsame Initiativen geprüft werden oder bewährte Verfahren besprochen werden.
Der Ausschuss der Regionen ist die Stimme der Städte und Regionen in der Europäischen Union, wie er selber über sich schreibt. Er ist zusammengesetzt aus 329 gewählten Kommunal- und Regionalpolitikerinnen und -politikern der EU. Er agiert als beratende Einrichtung für die Institutionen der EU.














