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    Israels Armee: Weiter Jagd auf Terroristen vom 7. Oktober

    Keystone-SDA
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    Palestina,

    Die israelische Armee will an den gezielten Tötungen von Beteiligten am Hamas-Massaker vor knapp drei Jahren in Israel festhalten. «Die Jagd auf die Terroristen vom 7. Oktober wird fortgesetzt», sagte der israelische Militärchef Ejal Zamir laut Armeeangaben. «Jeder, der bei dem Massaker mitgemacht hat, wird auf der Flucht sein, bis er ausgeschaltet wird.»

    dpatopbilder - Palästinenser begutachten die Trümmer eines Gebäudes, das bei einem israelischen Luftangriff zerstört wurde. Foto: Jehad Alshrafi/AP/dpa
    dpatopbilder - Palästinenser begutachten die Trümmer eines Gebäudes, das bei einem israelischen Luftangriff zerstört wurde. Foto: Jehad Alshrafi/AP/dpa - Keystone/AP/Jehad Alshrafi

    Der von den USA geführte Gaza-Friedensrat forderte in einem jüngst veröffentlichten Plan eine Einstellung gezielter Angriffe der israelischen Armee auf Palästinenser in dem Küstenstreifen.

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnt diesen Plan des sogenannten Board of Peace, der auch die Übergabe der Waffen der Hamas vorsieht, zwar ab. Laut Medienberichten hatte Israel dennoch die gezielten Angriffe auf US-Druck hin zu Beginn des Monats eine Zeit lang unterlassen. Inzwischen gibt es aber wieder regelmässig israelische Angriffe auf Palästinenser, die mutmasslich am Hamas-Massaker beteiligt waren. Israels Armee betont dabei stets, dass diese weitere Angriffe auf israelische Soldaten oder Zivilisten geplant hätten.

    Angeblich noch mehr als 2.000 Tatverdächtige im Gazastreifen

    Die «Times of Israel» berichtete im vergangenen Monat, dass sich laut israelischen Angaben noch mehr als 2.000 mutmassliche Täter im Gazastreifen aufhalten. Insgesamt seien am Tag des Massakers etwa 5.000 Terroristen nach Israel eingedrungen. Rund 2.700 von ihnen seien bereits getötet worden, weitere 300 mutmassliche Täter sind demnach in Israel inhaftiert. Der Terrorangriff war Auslöser des Gaza-Kriegs.

    Zamir sprach angesichts der gezielten Tötungen aller am Massaker Beteiligten von «einer langfristigen Mission», der sich die Armee verpflichtet habe.

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