Krieg

    Israel setzt Angriffe auf Ziele im Iran und Libanon fort

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Israel,

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte an, Israel wird Militärangriffe auf Ziele im Iran und im Libanon fortsetzen.

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    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, dass Israel seine Militäroperationen im Iran sowie im Libanon weiterführen werde. (Archivbild) - keystone

    Nach einem Telefonat mit US-Präsident Trump kündigte Ministerpräsident Netanjahu am Montag an, die Angriffe im Iran und Libanon fortzusetzen.

    Laut dem «Stern» erklärte der israelische Regierungschef, Israels Streitkräfte würden das iranische Raketen- sowie Atomprogramm «zerstören». Ebenso würden sie der Hisbollah-Miliz «schweren Schaden» zufügen.

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    Netanjahu betonte, dass Israel seine vitalen Interessen «unter allen Umständen» verteidigen werde. Der Regierungschef versicherte, dass zwei iranische Atomwissenschaftler bereits eliminiert worden seien und dies nicht das Ende sei.

    Unsichere Verhandlungen mit dem Iran

    Während Trump von Fortschritten in Gesprächen mit Teheran spricht, dementiert der Iran diese Darstellung vehement, berichtet der «ORF».

    Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf bestritt jegliche Verhandlungen mit den USA. Er betonte, dass es keine Gespräche mit den USA gegeben habe.

    Trump verschob sein ursprüngliches Ultimatum gegen den Iran um fünf Tage. Nach Trumps Aussage hätten sich USA und Iran bei etwa 15 Punkten eines möglichen Abkommens bereits geeinigt.

    Israel führt erste Bodenoffensiven im Südlibanon durch

    Die israelische Armee setzt derweil ihre Angriffe fort. «Deutschlandfunk» berichtet über Luftangriffe auf Ziele in Beirut.

    Beirut israel angriff
    Beirut und seine Vororte werden immer wieder von Israel angegriffen. (Archivbild) - keystone

    Israel führt zudem erste Bodenoffensiven im Südlibanon durch, die gegen Hisbollah-Stellungen gerichtet sind. Zudem sollen mehrere Hisbollah-Mitglieder festgenommen worden sein.

    Alle fünf Brücken über den Litani-Fluss im Libanon wurden nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz zerstört, schreibt der «Tagesspiegel». Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich forderte am Montag eine «sterile Sicherheitszone» bis zum Litani-Fluss im Südlibanon.

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    Kommentare

    User #1943 (nicht angemeldet)

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