Israel greift erneut Ziele im Libanon an

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Das israelische Militär hat erneut mehrere Ziele im Libanon angegriffen. Im Süden des Nachbarlandes seien in mehreren Gebieten Waffenlager und Raketenwerfer der Hisbollah-Miliz attackiert worden, teilte das Militär in der Nacht mit.

    ARCHIV - Rauchschwaden nach israelischen Luftangriffen auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon im November 2025. Foto: Stringer/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Rauchschwaden nach israelischen Luftangriffen auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon im November 2025. Foto: Stringer/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Stringer

    Die Präsenz der Waffen stelle einen Verstoss gegen die Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und dem Libanon dar, hiess es. Die Informationen liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Militär machte keine Angaben zu möglichen Opfern der Luftangriffe.

    Israel und die Hisbollah führten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander. Im November 2024 trat eine Waffenruhe in Kraft. Dieser Vereinbarung zufolge soll die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz entwaffnet werden. Ende vergangenen Jahres lief eine wichtige Frist dafür allerdings aus.

    Die Hisbollah versuche weiterhin, ihre «Terrorinfrastruktur im Südlibanon wieder aufzubauen», erklärte Israels Armee nach den jüngsten Angriffen im grenznahen Süden des Nachbarlandes.

    Israels Militär greift dort trotz der geltenden Waffenruhe fast täglich Ziele an. Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe mehr als 300 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe getötet. Den Vereinten Nationen zufolge waren mehr als 100 davon Zivilisten. Man werde weiterhin «Massnahmen ergreifen, um jegliche Bedrohung für den Staat Israel zu beseitigen», teilte die israelische Armee in der Nacht weiter mit.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6021 (nicht angemeldet)

    Europäische Union und NATO haben das Waffenlieferung nach Israel und kein das Freieden Respekt. Ursula von der Leyen und Herr Merz beide haben Selbstbetrug gemacht.

    edelweisz

    Ausser den USA kritisieren wohl nahezu alle Staaten die aggressive Militärstrategie Israels. Es scheint, als ob Israel aufgrund der Ereignisse von 1933–1945, für einen Freibrief erhalten hat, um sich der Verantwortung für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik zu entziehen. Israel selbst weist Vorwürfe gebetsmühlenartig als ‘politisch motiviert’ und ‘antisemitisch’ zurück. Wirksame Gegenmassnahmen wären die Anerkennung Palästinas sowie ein konsequenter diplomatischer Druck durch Waffenembargos und gezielte Wirtschaftssanktionen.

    Weiterlesen

    Chiesa Schnegg
    639 Interaktionen
    Zwei neue Kandidaten
    Sihlquai
    113 Interaktionen
    Tempo-Zoff

    MEHR AUS STADT BERN

    Gewalt
    1 Interaktionen
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Turnhalle Schulsport Sport Kinder
    Kanton Bern