Iran weist Verantwortung für Angriffe auf US-Truppen in Nahost zurück

Keystone-SDA
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USA,

Laut dem iranischen Aussenminister habe die Regierung von Iran nichts mit den Angriffen auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten zu tun.

Hossein Amir-Abdollahian
Der iranische Aussenminister Hossein Amir-Abdollahian weist die Schuld seines Landes für Angriffe auf US-Militärstützpunkte in Syrien und Irak zurück. - keystone

Der iranische Aussenminister hat die Verantwortung für Angriffe von Iran-treuen Milizen auf die von US-Truppen genutzten Stützpunkte in Syrien und im Irak zurückgewiesen. Jeden Angriff, der in der Region verübt werde und bei dem sich irgendeine Gruppe gegen die USA richte, mit dem Iran in Verbindung zu bringen, ohne dafür irgendeinen Beweis zu liefern, sei völlig falsch, sagte Hussein Amirabdollahian laut Übersetzung in einem am Wochenende veröffentlichten Ausschnitt aus einem Interview mit dem US-Sender CNN.

Die Menschen in der Region reagierten «sehr sensibel auf die Entwicklungen in Palästina», sie seien wütend, sagte er. Aber sie erhielten keine Befehle vom Iran für Angriffe und handelten nach ihren eigenen Interessen. Auch der Grossangriff der islamistischen Hamas auf Ziele in Israel sei «ausschliesslich palästinensisch» gewesen, sagte Amirabdollahian weiter.

Will Iran die Eskalation?

Seit Beginn des Gaza-Kriegs haben proiranische Milizen im Irak und Syrien etwa zwei Dutzend Angriffe für sich beansprucht, die sich vor allem gegen von US-Truppen genutzte Stützpunkte richteten. Die USA reagierten im Osten Syriens nach eigenen Angaben zuletzt mit Luftangriffen auf Einrichtungen, die von Irans Revolutionsgarden sowie deren Verbündeten genutzt würden.

Die US-Regierung sieht in den Angriffen «Bemühungen des Irans und seiner Stellvertreter», den Konflikt zu eskalieren. Eine hochrangige Beamte im US-Verteidigungsministerium hatte in der vergangenen Woche gesagt, wenn man den Anstieg der Angriffe durch die verschiedenen Gruppen sehe, seien «überall iranische Fingerabdrücke» zu erkennen.

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