Iran strebt laut US-Präsident Trump trotz Spannungen Deal an

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

US-Präsident Donald Trump erklärte, Iran sei zu Verhandlungen bereit, während die USA mit einer Kriegsflotte in der Region Präsenz zeigen.

Trump US
US‑Präsident Trump erklärte, Iran wolle Gespräche aufnehmen. (Archivbild) - keystone

Der Iran zeigt nach Angaben von US‑Präsident Donald Trump Bereitschaft zu diplomatischen Gesprächen mit den USA. Trump sagte gegenüber «Axios», die Situation sei derzeit «im Fluss», da eine US‑Kriegsmarine in der Region stationiert ist.

Trump führte die Entwicklung auf die Entsendung einer grossen Kriegsflotte in die Region zurück. «Wir haben eine grosse Armada neben dem Iran», erklärte der US-Präsident laut «Axios».

Er zeigte sich überzeugt, dass Teheran ernsthaft an einer Einigung interessiert sei. «Sie wollen einen Deal machen, das weiss ich», so Trump gegenüber «Axios».

US-Flugzeugträgerverband eingetroffen

Der Flugzeugträgerverband USS Abraham Lincoln ist am Montag in der Region eingetroffen, berichtet das «Handelsblatt». Der Verband umfasst neben dem Träger auch Kriegsschiffe, Kampfjets und zusätzliche Luftabwehrsysteme.

Hätte Trump im Iran eingreifen sollen?

Mit dieser militärischen Präsenz erhielt Trump nach Angaben des «Wall Street Journal» weitere Offensiv- und Defensivoptionen. Ein militärischer Angriff auf den Iran bleibt laut Angaben aus dem Weissen Haus weiterhin möglich.

Anfang Januar hatte Trump einen Militärschlag gegen iranische Regimeziele, wegen der Tötung Tausender Demonstranten erwägt. Er verschob die Entscheidung jedoch und verlegte stattdessen die Kriegsflotte in den Nahen Osten.

Harte Bedingungen für Teheran

Das Weisse Haus bleibt laut einem US‑Vertreter «offen für Geschäfte». Es sei bereit, Gespräche mit dem Iran zu führen, sobald die Bedingungen geklärt sind, schreibt «Reuters».

Die USA haben ihre Bedingungen für einen möglichen Deal mehrfach kommuniziert, berichtet «Axios». Diese umfassen die Entfernung allen angereicherten Urans aus dem Iran und Beschränkungen bei Langstreckenraketen.

Zudem verlangen die USA Änderungen bei Irans Unterstützung für regionale Stellvertreter. Teheran hat zwar Verhandlungsbereitschaft signalisiert, lehnt diese Bedingungen jedoch ab, so das Portal.

Berater uneinig über Vorgehen

Innerhalb von Trumps Administration gibt es laut «bne IntelliNews» unterschiedliche Positionen zum Umgang mit dem Iran. Einige Beamte bevorzugen Diplomatie, andere fordern strengere Massnahmen und mögliche militärische Schritte.

Trump Iran USA
Der Iran zeigt nach Angaben von US‑Präsident Donald Trump Bereitschaft zu diplomatischen Gesprächen mit den USA. (Archivbild) - keystone

Andere Berater interessieren sich laut «Axios» mehr dafür, die geschwächte Lage des Regimes für Verhandlungen zu nutzen. Trump wird voraussichtlich noch diese Woche weitere Konsultationen mit seinen Sicherheitsberatern abhalten.

Dabei sollen ihm zusätzliche militärische Optionen vorgelegt werden, zitiert «Axios» mit der Situation vertraute Quellen. Eine endgültige Entscheidung zum weiteren Vorgehen hat Trump nach Informationen des Portals noch nicht getroffen.

Weiterlesen

Iran
20 Interaktionen
Erschreckende Zahlen
Iran Proteste Asyl
Asyl

MEHR IN POLITIK

MEHR AUS USA

1 Interaktionen
Washington
apple faceid iphone
1 Interaktionen
Nach Kritik
ICE
96 Interaktionen
Trotz Protesten
AirTags
2 Interaktionen
Neue Version