Griechenland stockt Küstenwache auf - Fokus auf Kreta

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Griechenland,

Angesichts zunehmender Migrationsbewegungen über die Route von Libyen nach Kreta plant Griechenland, seine Küstenwache personell aufzustocken.

ARCHIV - Ein beschlagnahmtes Schiff, das für den Transport von Migranten verwendet wurde, liegt im Hafen von Paliochora auf der Insel Kreta. Foto: Giannis Angelakis/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Ein beschlagnahmtes Schiff, das für den Transport von Migranten verwendet wurde, liegt im Hafen von Paliochora auf der Insel Kreta. Foto: Giannis Angelakis/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Giannis Angelakis

Zudem kündigte der griechische Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, Vassilis Kikilias, die Beschaffung von vier Flugzeugen und zwei Drohnen an, die im Seegebiet südlich von Kreta eingesetzt werden sollen. Die Insel habe für die griechische Regierung «oberste Priorität», sagte Kikilias dem Sender ERTNews.

Kreta liegt rund 300 Kilometer von der libyschen Hafenstadt Tobruk entfernt. Über diese Route setzen Schlepperbanden Migranten ohne ausreichende Versorgung oder Navigationsmöglichkeiten ins offene Meer aus. Dabei kommt es immer wieder zu Unglücken. Nach offiziellen Angaben erreichten im Jahr 2025 rund 20.000 Menschen die beliebte Ferieninsel.

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Kommentare

User #2911 (nicht angemeldet)

Hut ab! Die Griechen waren schon immer clever.

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