Generika

Generika: Trump kündigt Zölle in Höhe von 100 Prozent an

Keystone-SDA
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USA,

US-Präsident Donald Trump hat Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 angekündigt. Die Massnahme zielt seiner Aussage nach darauf ab, die Produktion von Arzneimitteln wieder in die USA zu verlagern.

US-Präsident Donald Trump hat Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 angekündigt.
US-Präsident Donald Trump hat Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 angekündigt. - KEYSTONE/EPA/AARON SCHWARTZ / POOL

«Ab dem 1. August 2026 gilt für alle in die Vereinigten Staaten eingeführten Generika weiterhin ein Zoll von Null Prozent für einen Zeitraum von zwei Jahren, danach wird der Zoll für einen Zeitraum von einem Jahr auf 100 Prozent und danach auf 200 Prozent angehoben», schrieb der US-Präsident auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social.

Generika waren bislang von den im April des laufenden Jahres angekündigten US-Zöllen auf Medikamente ausgenommen, die bis zu 100 Prozent betragen können. Der US-Präsident hatte seinem Handelsminister Howard Lutnick aber ein Jahr Zeit gegeben, die Lage neu zu bewerten und gegebenenfalls neue Massnahmen bezüglich der Einfuhr von Generika zu empfehlen.

Die Massnahme ziele darauf ab, «um die Produktion von Generika wieder nach Amerika zurückzuverlagern», wobei Unternehmen, die sich entschieden, innerhalb der ihnen gesetzten Frist keine Anlagen zu errichten, bestraft würden, so der US-Präsident weiter.

Ziel dieser Politik sei es, «die Bevölkerung der Vereinigten Staaten zu schützen». Die bereits geltenden Massnahmen in Bezug auf andere Arzneimittel blieben derweil unverändert in Kraft.

Die USA sind der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Pharmafirmen. Im Rahmen der erstmaligen Ankündigung von Zöllen auf die Einfuhr patentgeschützter Medikamente hiess es in einem Dekret des Weissen Hauses Anfang April 2026, dass für Schweizer Pharmaexporte ein reduzierter Zollsatz von 15 Prozent gelten soll.

Die Landesregierung bezeichnete die Einführung von US-Zusatzzöllen auf pharmazeutische Produkte damals als «eine zusätzliche Belastung für die exportierende Schweizer Pharmaindustrie», wie es beim Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Freitag auf Anfrage von Keystone-SDA hiess.

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Kommentare

User #6117 (nicht angemeldet)

Egal ob man Trump mag oder nicht, auf jeden Fall hat er einen hohen Unterhaltungswert und ist sehr amüsant

User #1676 (nicht angemeldet)

Wann merken die Leute endlich, dass mit dem alten Mann im Weissen Haus keine Verträge zu machen sind. Opa gehört in ein Altersheim und nicht an die Spitze der USA.

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