Generika

    Medikamente: Preisvergleich mit Generika zulässig

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Ständerat möchte Preisvergleich von Medikamenten und Generika online ermöglichen. Eine entsprechende Motion wurde an den Bundesrat überwiesen.

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    Seit 2024 gilt für Originalpräparate bei Mehrpreis ein Selbstbehalt von 40 Prozent. (Symbolbild) - dpa

    Ein Preisvergleich von Medikamenten mit ihren Generika soll in der Schweiz zulässig werden. Der Ständerat hat am Donnerstag eine entsprechende Motion an den Bundesrat überwiesen. In der Folge wird die Landesregierung die Werbeverordnung für Medikamente anpassen.

    Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) verlangte in der von seinem Rat gutgeheissenen Motion (FDP/SG) eine Umgestaltung der Preisbekanntgabevorschriften von Apotheken im Internet. Die Kundschaft soll online den effektiv zu bezahlenden Preis ersehen und die Preise vergleichen können.

    Bundesrätin zur Änderung bereit

    Gemäss dem Bundesrat ist die Preisbekanntgabe bereits geregelt, die entsprechende Verordnung braucht keine Anpassung. Eine vergleichende Darstellung hingegen ist nach der aktuellen Werbegesetzgebung für verschreibungspflichtige Medikamente verboten.

    Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider zeigte sich zur Änderung der Werbeverordnung bereit. Auch die Landesregierung sei an Transparenz bei den Arzneimittelpreisen interessiert, sagte sie.

    Das soll Patientinnen und Patienten erlauben, sich für preisgünstigere Generika zu entscheiden und damit zur Kostensenkung im Gesundheitswesen beizutragen. Seit 2024 gilt für Originalpräparate bei Mehrpreis ein Selbstbehalt von 40 Prozent.

    Kommentare

    User #3567 (nicht angemeldet)

    Produziert endlich kleiner Verpackungseinheiten oder wie früher soll der Arzt oder das Spital die Medi abgeben. So können bsp Antibiotika in der richtigen Menge abgegeben werden und angefangene Verpackungen aufgebraucht werden. Das Klima wäre auch dankbar. Aber eben produzieren und Umsatz bolzen.

    User #2759 (nicht angemeldet)

    So lange Roche , Novartis und alle anderen die Preise für Medikamente in der CH 3 bis 4 mal so teuer machen wie bei unseren Nachbarn bring eine Generika Vergleich nichts! Besser wäre die Lobby im Bundeshaus mal raus zu stellen damit auch die CH Bürger faire Medikamente Preise bekommen.

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