Freihandelsabkommen: USA und Südkorea einigen sich auf Änderungen

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    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich mit Südkorea auf eine Änderung des gemeinsamen Freihandelsabkommens verständigt.

    Trump unterzeichnet billionenschweres Haushaltsgesetz trotz Drohung.
    Trump unterzeichnet billionenschweres Haushaltsgesetz trotz Drohung. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Vereinigten Staaten und Südkorea haben sich auf Änderungen beim Freihandelsabkommen geeinigt.
    • Beide Seiten hatten monatelang über den sechs Jahre alten Freihandelspakt verhandelt.
    • Seoul erreichte eine Ausnahmeregelung von den US-Zöllen, machte aber im Gegenzug Zugeständnisse in der Autobranche.

    Man habe mit der südkoreanischen Regierung eine Grundsatzvereinbarung darüber getroffen, bestätigte ein Regierungsvertreter in Washington. Beide Seiten hatten monatelang über den sechs Jahre alten Freihandelspakt (FTA) verhandelt. Sie verknüpften das Thema mit den Strafzöllen auf Stahl, die Trump vor kurzem verhängt hatte. Seoul erreichte eine dauerhafte Ausnahmeregelung von diesen Zöllen, machte aber im Gegenzug Zugeständnisse in der Autobranche.

    So soll künftig jeder US-Autobauer pro Jahr 25'000 weitere Fahrzeuge nach Südkorea exportieren können, ohne dass auf diese die Industrievorschriften des Landes angewandt werden. Insgesamt sind das dann je 50'000 Autos jährlich, doppelt so viele wie bisher.

    Zollpolitik zeige Wirkung

    US-Regierungsvertreter, die nicht namentlich zitiert werden wollten, werteten die Grundsatzeinigung als Zeichen dafür, dass Trumps Zollpolitik Wirkung zeige.

    Südkorea kann dafür 2,68 Millionen Tonnen Stahl zollfrei in die USA exportieren. Das sind 70 Prozent der jährlichen Stahlausfuhren in die Vereinigten Staaten zwischen 2015 und 2017. Südkorea ist nach Kanada und Brasilien drittgrösster Exporteur von Stahlgütern in die USA.

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