Frankreich will Syrien Millionen aus Assad-Vermögen zurückgeben
Frankreich will nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron Vermögenswerte der gestürzten syrischen Assad-Regierung im Wert von mehr als 50 Millionen Euro an Syrien zurückgeben. Dabei handle es sich um unrechtmässig erworbene Vermögenswerte eines Mitglieds der Familie des früheren Machthabers Baschar al-Assad.

Das sagte Macron bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in der Hauptstadt Damaskus.
Zuvor hatte Syriens staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet, dass während des Besuchs von Macron unter anderem eine Absichtserklärung zur Rückführung von Vermögenswerten des ehemaligen Vize-Präsidenten und Onkels von Ex-Machthaber Baschar al-Assad, Rifaat al-Assad, unterzeichnet worden sei.
Der französische Präsident ist derzeit zu Besuch in Syrien. Er ist der erste EU-Staatschef, der das Land nach Jahren des Bürgerkriegs und nach dem politischen Umsturz besucht. Beide Seiten einigten sich zudem auf die gegenseitige Entsendung von Botschaftern.
Frankreich hatte seine Botschaft in der syrischen Hauptstadt im März 2012 aus Protest gegen das brutale Vorgehen der damaligen Assad-Regierung gegen die Bevölkerung geschlossen. Macron wird am Abend weiter in die Türkei zum Nato-Gipfel nach Ankara reisen.










