Estland verhängt Einreiseverbote für russische Kriegsteilnehmer

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Estland,

Estland hat weitere Einreiseverbote gegen Russen verhängt, die in Russlands Krieg gegen die Ukraine an der Front gekämpft haben.

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Estland: Russischer Grenzschutz entfernt Bojen aus Grenzfluss. (Symbolbild) - Natacha Pasche

Nach Angaben des Innenministeriums wurden 1.073 Kämpfer auf eine schwarze Liste von Personen gesetzt, die nicht mehr in das baltische EU- und Nato-Land einreisen dürfen. Darauf befinden sich bereits die Namen von 261 weiteren ehemaligen Kämpfern, die Mitte Januar mit einem Einreiseverbot belegt wurden.

«Russische Militärangehörige, die in der Ukraine gekämpft haben und dort weiterhin kämpfen, haben getötet, zerstört, vergewaltigt und geplündert. Die Schliessung des gemeinsamen europäischen Sicherheitsraums und des Schengen-Raums für sie liegt im Interesse unserer aller Sicherheit», sagte Innenminister Igor Taro unter Verweis auf die Risiken, die von vormaligen Kriegsteilnehmern ausgingen. «Es kann nicht sein, dass man heute Menschen tötet und morgen im zivilisierten Europa Urlaub macht.»

Estland grenzt im Osten an Russland und setzt sich vehement für ein EU-weites Einreiseverbot für russische Kriegsteilnehmer ein. Nach Angaben der Regierung in Tallinn haben schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen russische Staatsbürger an Russlands bewaffneter Aggression in der Ukraine teilgenommen. Davon seien etwa 640.000 noch immer im Kriegseinsatz an der Front.

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Kommentare

User #2477 (nicht angemeldet)

Die kleinsten Hunde bellen am lautesten:)))

User #2339 (nicht angemeldet)

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