Berichte über sieben Tote bei Angriffen im Gazastreifen
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach einem Medienbericht mindestens sieben Palästinenser getötet worden. Eine Rakete habe eine Wohnung in einem Gebäude in der Stadt Gaza getroffen, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Dabei seien zwei Menschen getötet worden, darunter auch ein Kind.

Bei einem weiteren Angriff im zentralen Abschnitt des Gazastreifens seien ebenfalls zwei Palästinenser zu Tode gekommen, darunter eine Frau. Drei weitere Menschen, darunter ein Kind, seien bei einem Angriff auf eine Wohnung nordwestlich von Chan Junis im Süden des Küstenstreifens getötet worden.
Ein Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Israels Armee hat zuletzt vermehrt mutmassliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad getötet.
Das Militär teilte mit, am Samstag sei ein mutmasslicher Hamas-Terrorist getötet worden, der nach israelischen Informationen während des Massakers am 7. Oktober 2023 in den Kibbuz Nir Oz eingedrungen sei. Am Freitag sei ein weiterer mutmasslicher Hamas-Kommandeur getötet worden. Beide Palästinenser hätten Angriffe auf israelische Soldaten vorbereitet. Sie seien «durch gezielte Luftangriffe getötet worden, um die von ihnen ausgehende Bedrohung zu beseitigen».
Vor den Angriffen seien Massnahmen ergriffen worden, um mögliche Schäden für Zivilisten zu begrenzen. Dazu gehörten der Einsatz präzisionsgelenkter Munition und eine Überwachung aus der Luft.
US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag mitgeteilt, es sei eine Einigung auf eine «vollständige Entwaffnung» der Hamas erreicht worden. Die Mitteilung wurde allerdings mit Skepsis aufgenommen, auch mit Blick auf einen Abzug israelischer Truppen aus dem Gazastreifen.










