Estland bestellt weitere US-Mehrfachraketenwerfer

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Estland,

Estland rüstet vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter auf: Das baltische EU- und Nato-Land erwirbt drei zusätzliche US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars mit Munition und Ausrüstung. Darüber sei ein Kaufvertrag mit dem Hersteller Lockheed Martin unterzeichnet worden, teilte das Estnische Zentrum für Verteidigungsinvestitionen in Tallinn mit. Die Auslieferung der Raketensysteme sei im kommenden Jahr vorgesehen.

ARCHIV - Ein M142 High Mobility Artillery Rocket System (Himars). Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Ein M142 High Mobility Artillery Rocket System (Himars). Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa/Archivbild - Keystone/Ritzau Scanpix Foto/AP/Bo Amstrup

Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die Vereinbarung umfasst demnach auch Investitionen von Lockheed Martin in Höhe von rund 11 Millionen US-Dollar (etwa 9,4 Millionen Euro) in die Verteidigungsindustrie des an Russland grenzenden Baltenstaats.

Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur sagte, der Erwerb der mobilen Raketensysteme mit einer Reichweite von 300 Kilometern werde die Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit seines Landes und der Nato erheblich stärken. «Dies ist eine bewusste und langfristige Anstrengung, die die Umsetzung der Nato-Verteidigungspläne unterstützt», wurde er in der Mitteilung zitiert.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wird in Estland als direkte Gefahr für die nationale Sicherheit gesehen. Die Regierung in Tallinn hat daher die Militärausgaben deutlich erhöht und rüstet massiv die Armee auf, die zuvor im April 2025 sechs Himars-Systeme erhalten hatte. Ende vergangenen Jahres bestellte Estland zudem sechs Chunmoo-Mehrfachraketenwerfersysteme in Südkorea.

Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Bis die Raketenwerfer geliefert sind, ist das Baktikum wieder sowjetisch!

User #5612 (nicht angemeldet)

Orban ist nicht mehr zu trauen, er paktiert mit den Russen und es ist nicht ausgeschlossen, dass er die ins Land liesse, wenn sie vor der Grenze stehen. Gestandene SVPler wie Ex-Parteistratege Köppel haben beste Beziehungen Orban, laden ihn in die Schweiz ein, usw.... Wie sähe das wohl in der Schweiz aus, wo aus der Partei schon so viel "Verständnis" für Putin kommt - würden sie die Russen halt einfach hereinlassen wollen?

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