Oink, oink: Estland sucht den besten Schweine-Imitator

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Estland,

Einmal so richtig die Sau rauslassen: Bei einem kuriosen Wettbewerb auf einer Agrarmesse im estnischen Tartu haben sich rund ein Dutzend Teilnehmer im Nachahmen von Schweinlauten gemessen. Auf einer Bühne unter freien Himmel quiekten und grunzten die Schweine-Imitatoren, was das Zeug hielt – und das so authentisch wie möglich. Gewinner des schweinischen Wettquiekens war Lokalmatador Andrus Maileht.

Gewinner Andrus Maileht (vorne M) aufgenommen beim Schweinequiek-Wettbewerb in Estland. Bei einem kuriosen Wettbewerb auf einer Agrarmesse im estnischen Tartu haben sich gut ein Dutzend...
Gewinner Andrus Maileht (vorne M) aufgenommen beim Schweinequiek-Wettbewerb in Estland. Bei einem kuriosen Wettbewerb auf einer Agrarmesse im estnischen Tartu haben sich gut ein Dutzend... - Keystone/dpa/Alexander Welscher

«Es kam einfach aus mir heraus», verriet Maileht nach seinem Sieg der Deutschen Presse-Agentur sein Erfolgsgeheimnis. Als Preis für seinen schweinischen und vom anwesenden Publikum lautstark umjubelten Auftritt nahm der Este einen Gutschein für ein halbes Schwein und für Wurstwaren mit nach Hause.

Gekürt wurde der Gewinner von einer Jury, bestehend aus Vertretern der estnischen Schweinezuchtbranche, die die Teilnehmer anhand von Kriterien wie Authentizität, Kraft und Unterhaltungswert bewerteten. Klang, Präsentation und Humor – all das zählte. Je einprägsamer, desto besser. «Man muss mutig, fröhlich und enthusiastisch sein», sagte Organisatorin Made Britta Eensalu.

«Das Hauptkriterium ist das emotionale Kriterium», sagte Jurymitglied Aare Kalson der dpa. Entscheidend für ihn sei gewesen, dass der Auftritt des Gewinners «sehr professionell» war. Beim Schliessen seiner Augen habe er nicht unterscheiden können, ob er auf einer Schweinefarm oder einem Ausstellungsgelände sei. «Ich fühlte mich wirklich wie auf einem Bauernhof», sagte Kalson.

Auch Eensalu war voll des Lobes für Maileht, der nach eigenen Angaben im Radio von dem Wettbewerb gehört hatte und sich rund drei Tage darauf vorbereitet hat: «Für mich war klar, dass er sich wirklich Mühe gegeben hatte, den Leuten etwas Besonderes zu zeigen. Und ich glaube, das Publikum hat das sehr gut gespürt», sagte die Managerin der Schweinefarm Vasula Lihatöötus.

Der Wettbewerb in Estlands zweitgrösster Stadt wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen – mit durchaus ernstem Hintergrund. Damit sollte auf die schwierige Lage der Schweinezüchter in Estland aufmerksam gemacht werden. «Die Idee dieses Wettbewerbs ist es, Schweine in den Mittelpunkt zu rücken, sie in das Bewusstsein der Menschen zu bringen», sagte Eensalu. «Viele Leute wissen nicht, wie Schweine wirklich Laute von sich geben.»

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Kommentare

User #1351 (nicht angemeldet)

Ich find Kaja Kallas am Besten.

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