Erneut tödlicher Zwischenfall im Gazastreifen

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Israels Militär hat nach eigenen Angaben erneut Palästinenser im Gazastreifen getötet. Wie die Armee mitteilte, seien im Norden des abgeriegelten Küstengebiets «mehrere bewaffnete Terroristen» auf der israelischen Seite der sogenannten gelben Linie identifiziert worden. Die Linie markiert die Rückzugsposition der israelischen Armee im Rahmen der Waffenruhe mit der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas.

    gaza
    Im Gazastreifen kommt es immer wieder zu Zwischenfällen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten. - keystone

    Die «Terroristen» seien scheinbar aus einem unterirdischen Tunnel gekommen und hätten sich unter Trümmern in unmittelbarer Nähe zu Israels Truppen versteckt, hiess es. Zwei von ihnen seien getötet worden, wahrscheinlich auch noch weitere, hiess es. Die Angaben des Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

    Die israelischen Truppen durchsuchten das Gebiet, um die verbleibenden «Terroristen» aufzuspüren und zu «eliminieren», teilte die Armee weiter mit. Ihr Eindringen hinter die gelbe Linie stelle einen «eklatanten Verstoss gegen das Waffenruheabkommen dar.» Seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober vergangenen Jahres gibt es immer wieder tödliche Zwischenfälle in Gaza.

    Nach unterschiedlichen Angaben kontrolliert Israel etwas mehr als die Hälfte des Gazastreifens, in dem rund zwei Millionen Palästinenser leben. Das Küstengebiet ist rund 41 Kilometer lang und zwischen 6 und 12 Kilometer breit – und damit etwas kleiner als die Stadt Köln.

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