Dutzende israelische Aktivisten nach Syrien vorgedrungen

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Israel,

Dutzende israelische Siedleraktivisten sind auf syrisches Gebiet vorgedrungen, bevor sie von der Armee wieder zurückgebracht wurden.

ARCHIV - Nebel liegt auf dem Gebiet in der Pufferzone bei der Stadt Madschdal Schams in der Nähe der sogenannten Alpha-Linie, welche die von Israel kontrollierten Golanhöhen von Syrie...
ARCHIV - Nebel liegt auf dem Gebiet in der Pufferzone bei der Stadt Madschdal Schams in der Nähe der sogenannten Alpha-Linie, welche die von Israel kontrollierten Golanhöhen von Syrie... - Keystone/AP/Matias Delacroix

Die «Times of Israel» berichtete, es handele sich um rechte Aktivisten, die die Einrichtung von Siedlungen im syrischen Grenzgebiet forderten, in dem Israel die Kontrolle übernommen hat. Sie hätten sich zeitweise in einem Gebäude am Rand des syrischen Orts Hadar verschanzt.

Die Armee teilte mit, etwa 40 Aktivisten seien mehrere hundert Meter tief auf syrisches Gebiet vorgedrungen. Soldaten hätten sie zurückgebracht und der israelischen Polizei übergeben. Das Militär verurteile den Vorfall aufs Schärfste, es handele sich um eine Straftat.

Nach dem Sturz des früheren syrischen Langzeitherrschers Baschar al-Assad hatte Israel Soldaten in die von den UN kontrollierte Pufferzone zwischen den Golanhöhen und syrisch kontrolliertem Gebiet verlegt.

Israel ist laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entschlossen, sich vor Angriffen aus grenznahen Gebieten zu schützen und zu verhindern, dass sich dort Israel feindlich gesinnte Extremisten ansiedeln. Israels Armee greift regelmässig Ziele in Syrien an – laut eigenen Angaben etwa, um Waffenlager oder militärisches Gerät zu zerstören. Gespräche über ein Sicherheitsabkommen beider Länder haben bisher keine Lösung gebracht.

Kommentare

Partnun123

und was haben denn die Israelis im Libanon und in Syrien eigentlich zu suchen? Rein gar nichts und es wäre wohl für alle besser, wenn diese Besetzer schnellst möglich wieder nach Israel zurück kehren würden, so wie es die UNO seit Jahren fordert. Aber dies scheint bei Netanyahu kein Thema zu sein.

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