Schutzdamm in Schwanden GL entschärft Gefahrensituation

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Glarus,

Nach den Erdrutschen in Schwanden vom August 2023 hat ein inzwischen gebauter Schutzwall die Situation entschärft. Deshalb kann nun die Gefahrenkarte angepasst werden.

Blick auf die Wagenrunse in Schwanden GL vor dem Bau des Schutzdamms. (Archivbild)
Blick auf die Wagenrunse in Schwanden GL vor dem Bau des Schutzdamms. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der neu erstellte Damm am Fuss der Wagenrunse habe den Schutz vor Rutschungen, Murgängen und Hochwasser deutlich verbessert, heisst es in der Mitteilung des Kantons Glarus vom Donnerstag.

Deshalb konnte nun die Gefahrenkarte aktualisiert werden. Die Anpassungen betreffen das Gebiet des Erdrutsches vom August 2023 und berücksichtigen die Naturgefahren «Wasser und Rutschung».

Die neue Karte zeige, welche Infrastrukturen und Gebäude dank des neuen Schutzdamms geschützt seien. Sie ist die Grundlage für die kantonale und kommunale Raumplanung.

Im August 2023 lösten sich auf einer Länge von 400 Metern Erdmassen bei der Wagenrunse in Schwanden. Zweieinhalb Stunden später folgte ein zweiter Erdrutsch. Insgesamt 30'000 Kubikmeter Schlamm verschütteten zahlreiche Häuser. 46 Personen verloren ihr Zuhause. Verletzt wurde niemand.

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