Eine erste Reihe von Sondierungsgesprächen ist vorbei. Als nächsten Schritt werden sich die Parteien intern beraten und das weitere Vorgehen planen.
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Robert Habeck (r), Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Parteien trafen sich nach den Wahlen in Deutschland zu ersten Sondierungs-Gesprächen.
  • Dabei geht es darum eine passende Koalition zu finden.
  • Die Grünen wollen in den nächsten Tagen entscheiden, wie es weitergeht.

Nach dem Abschluss einer ersten Reihe von Sondierungsgesprächen hat die Grünen-Spitze nun interne Beratungen angekündigt. Die Grünen und auch die FDP würden nun sicherlich die Gespräche insgesamt in ihren Gremien bewerten. Dies sagte Grünen-Chef Robert Habeck am Dienstag in Berlin.

In dem Gespräch seien mögliche Schnittmengen ausgelotet worden, es habe aber auch Trennendes gegeben. Nun solle intern abgeglichen werden, was möglich sei. Grünen-Chefin Annalena Baerbock stellte Entscheidungen, wie es weitergeht, für die nächsten Tage in Aussicht.

Konstruktives Gespräch mit der Union

Baerbock betonte, es sei ein konstruktives und ernsthaftes Gespräch mit der Union gewesen. In gesellschaftspolitischen Bereichen lägen Grüne und Union eher weiter auseinander, in anderen Bereichen gebe es dagegen gemeinsame Anliegen. So etwa bei den Themen Digitalisierung und ökologische Transformation.

Die Grünen streben eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP an. Sie schliessen aber auch ein Bündnis mit Union und FDP nicht aus. Die FDP zeigt sich der Union zugeneigt, hat sich allerdings bislang nicht festgelegt.

Eine Jamaika-Koalition gilt, als einzige Chance für die Union noch das Kanzleramt zu retten.

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