Dänemark glaubt trotz «roter Linien» an Einigung mit USA

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Grönland,

In den Verhandlungen mit den USA im Grönland-Konflikt glaubt der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen an eine Einigung, die die territoriale Integrität und Selbstbestimmung der Arktisinsel nicht verletzt. Nach wiederholten Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump, die Insel zu annektieren, hatten die USA, Dänemark und Grönland vor einigen Wochen diplomatische Gespräche über die Zukunft des Landes begonnen.

Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt (M) spricht während einer Pressekonferenz mit dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen und der kanadischen Außenministerin Anit...
Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt (M) spricht während einer Pressekonferenz mit dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen und der kanadischen Außenministerin Anit... - Keystone/Ritzau Scanpix Foto/AP/Ida Marie Odgaard

«Wir haben von Anfang an klargemacht, dass jede Lösung unsere roten Linien respektieren muss», sagte Lars Løkke Rasmussen bei einer Pressekonferenz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. «Trotzdem haben wir Diskussionen begonnen. Das sehe ich als klares Zeichen, dass es möglich ist, eine Lösung zu finden, die unsere roten Linien respektiert.»

Grönland sei nach dem ersten Treffen aber «noch nicht da, wo wir gerne sein wollen», sagte die grönländische Ministerin für äussere Angelegenheiten, Vivian Motzfeldt. «Es ist ein langer Weg, deshalb ist es zu früh zu sagen, wo wir enden.»

Motzfeldt und Rasmussen hatten sich am Samstag in Nuuk mit ihrer kanadischen Amtskollegin Anita Anand getroffen. Zuvor hatte Kanada dem Fernsehsender DR zufolge am Freitag – wie auch Frankreich – ein Konsulat in Grönland eröffnet. Das neue kanadische Konsulat nannte Rasmussen am Samstag einen «Neuanfang» und eine «gute Möglichkeit, unsere bereits existierende Zusammenarbeit zu stärken».

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