Goldman Sachs

    Chefjuristin von Goldman Sachs geht nach Epstein-Verbindung

    Keystone-SDA
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    USA,

    Nach der Enthüllung von Verbindungen zum berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tritt eine ranghohe Managerin der US-Bank Goldman Sachs ab.

    ARCHIV - Das Logo von Goldman Sachs erscheint über einem Handelsposten auf dem Parkett der New York Stock Exchange. Foto: Richard Drew/AP/dpa
    ARCHIV - Das Logo von Goldman Sachs erscheint über einem Handelsposten auf dem Parkett der New York Stock Exchange. Foto: Richard Drew/AP/dpa - Keystone/AP/Richard Drew

    Chefjuristin Kathryn Ruemmler werde das Kreditinstitut zum 30. Juni verlassen, wie Goldman Sachs unter anderem der «Financial Times», der «New York Times» und dem Finanzdienst Bloomberg bestätigte. Ruemmler war zuvor Staatsanwältin, Anwältin und auch Justiziarin im Weissen Haus von Präsident Barack Obama.

    Aus der jüngsten Veröffentlichung grosser Mengen an Epstein-Unterlagen war klar geworden, dass Ruemmlers Verbindungen zu ihm deutlich enger waren als zuvor bekannt. So ging aus E-Mails unter anderem hervor, dass sie teure Geschenke von ihm erhielt und ihn in Medienfragen beriet. Zu dieser Zeit war Ruemmler als Anwältin tätig. Die 54-Jährige ist seit 2021 Chefjustiziarin bei Goldman Sachs.

    Epstein starb nach seiner Festnahme 2019 in seiner New Yorker Gefängniszelle. Das «Wall Street Journal» entdeckte in den Unterlagen jüngst einen Hinweis darauf, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme anrief. Das geht der Zeitung zufolge aus handschriftlichen Notizen von FBI-Mitarbeitern hervor, die als Teil des Unterlagen-Pakets veröffentlicht wurden. Ruemmlers Sprecherin sagte zu dem Bericht, sie habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gehabt und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Goldman Sachs hatte anfänglich bestritten, dass Ruemmler deswegen ihren Job verlieren könnte.

    Kommentare

    User #3125 (nicht angemeldet)

    Die Reichen sind die grössten Verbrecher!

    User #7265 (nicht angemeldet)

    Eppstein Geschichten sind langweilig. Das konnte man schon vor 20 Jahren unterbinden, wollte man aber nicht. Auch nicht die Frage, woher Epsteins immenses Vermögen stammt, war nicht wichtig. So ist das.

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