Briten schicken weitere Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Zur Abwehr iranischer Angriffe auf Verbündete schickt die britische Regierung weitere Truppen und Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten. Grossbritannien wird das Luftabwehrsystem Sky Sabre in Saudi-Arabien stationieren und den Einsatz von Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter in Katar verlängern, wie Verteidigungsminister John Healey während einer Reise in die Golfstaaten bekanntgab. Zusätzliche Luftabwehrteams und -systeme seien ausserdem in Bahrain und Kuwait eingetroffen.

ARCHIV - Der britische Verteidigungsminister John Healey. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
ARCHIV - Der britische Verteidigungsminister John Healey. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa - Keystone/AP/Geert Vanden Wijngaert

«Meine Botschaft an die Partner in der Golfregion lautet: Die Besten Grossbritanniens werden euch helfen, euren Luftraum zu verteidigen», sagte Healey der Nachrichtenagentur PA zufolge. Die «aggressiven Angriffe» aus Teheran würden «unsere Verbündeten und Interessen im Nahen Osten» weiter bedrohen. «Deshalb fliegt Grossbritannien seit dem ersten Tag dieses Konflikts defensive Missionen», sagte Healey weiter.

Die britischen Streitkräfte befinden sich im Zuge des Iran-Kriegs laut britischer Darstellung in einem Defensiveinsatz – unter anderem fangen Kampfflugzeuge Drohnen und Raketen ab. Bei US-Präsident Donald Trump sorgte diese Haltung wiederholt für Unmut. Am Montag hatte Premierminister Keir Starmer der BBC zufolge erneut klargestellt, dass sich das Vereinigte Königreich «nicht in diesen Krieg hineinziehen lassen», aber weiter seine Interessen und Verbündete in der Region verteidigen werde.

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