Trump sagt, er habe Israel zur Waffenruhe gedrängt
Israel und der Libanon unterzeichnen eine Waffenruhe, auch auf Druck aus Washington und Teheran. Donald Trump sagte Israel, man müsse sich beruhigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump bezeichnet die Israel-Libanon-Waffenruhe als «Tüpfelchen auf dem i».
- Er habe Israel dazu gebracht, es zu unterzeichnen.
- Nächste Woche unterhalten sich die Kriegsparteien wieder.
Seit Freitagnachmittag herrscht zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wieder eine Waffenruhe. Auch das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sah eigentlich ein Ende der Kämpfe vor. Daran hielten sich beide Parteien gemäss Angaben der anderen aber nicht. Nun hat Donald Trump Israel zum neuen Deal gedrängt.
In einem Telefoninterview mit «NBC» erzählte der US-Präsident, dass er am Freitag mit Israel gesprochen habe. Dabei habe er gesagt: «Ihr müsst euch manchmal beruhigen und euren Kopf verwenden.» Trump sagte aber nicht, ob er mit Benjamin Netanjahu direkt gesprochen hat.
Die Waffenruhe sei «das Tüpfelchen auf dem i», sagte Trump in Hinblick auf das Rahmenabkommen mit dem Iran.
Zuvor kritisierte der US-Präsident die anhaltenden israelischen Angriffe auf Ziele im Südlibanon. Es wurde gar befürchtet, dass das Rahmenabkommen deswegen in Gefahr sein könnte. Nun aber soll neben Trump auch Teheran gegenüber der Hisbollah ein Machtwort gesprochen und die Waffenruhe so durchgesetzt haben.
Wie US-Medien berichten, gingen die Kämpfe am Freitag aber auch nach Beginn der Feuerpause weiter. Im Südlibanon wurden demnach Rauchsäulen gesehen, die von israelischen Angriffen stammen sollen.
US-Aussenminister Marco Rubio gab bekannt, dass von Dienstag bis Donnerstag weitere Gespräche zwischen Israel und dem Libanon stattfinden sollen. Er betont, dass die Hisbollah entwaffnet werden müsse. Zudem unterstütze er die Bemühungen des Libanon, einen souveränen Staat zu errichten, der «mit all seinen Nachbarn in Frieden lebt».















