NATO

Berichte: Orban will nach Nato-Gipfel Trump treffen

Keystone-SDA
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USA,

Viktor Orban plant, Donald Trump in Florida zu treffen. Ein politischer Schachzug oder nur ein PR-Stunt?

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Donald Trump und Viktor Orban im Januar 2022 im Weissen Haus. (Archivbild) - dpa

Ungarns Regierungschef Viktor Orban will nach dem Nato-Gipfel übereinstimmenden Medienberichten zufolge Ex-Präsident Donald Trump treffen. Noch am Donnerstag wolle der ungarische Ministerpräsident zu dem Republikaner nach Florida reisen. Dies berichtete die «New York Times» unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Person aus Trumps Wahlkampfteam.

Die britische Zeitung «Guardian» meldete unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld Orbans, das Treffen werde in Trumps Residenz Mar-a-Lago stattfinden. Eine offizielle Bestätigung zu dem Treffen gab es zunächst nicht. Orbans Kanzleramtsminister Gergely Gulyas hatte Gerüchte über die Reisepläne bei einer Pressekonferenz am Montag weder bestätigt noch dementiert.

Orban und Trump: Eine politische Bromance?

Trump will nach der US-Wahl im November für die Republikaner wieder ins Weisse Haus einziehen. Der Wahlkampf befindet sich mitten in der heissen Phase. Orban und Trump hatten sich bereits im März getroffen. Nach den Gesprächen damals hatte Orban seinen Gastgeber als «Präsidenten des Friedens» bezeichnete, während der Amerikaner den Ungarn als «besten Führer» überhaupt rühmte.

Bundeskanzler Scholz (SPD) sagte dazu beim Nato-Gipfel auf Nachfrage, er kommentiere die Reisepläne von Regierungschefs anderer Länder nicht. Der ungarische Ministerpräsident agiere als solcher und nicht im Rahmen der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft. Orban hatte bereits in den Tagen vor dem Tagen des Gipfels für Schlagzeilen gesorgt. Im Rahmen einer als «Friedensmission» inszenierten Staaten-Tour besuchte der Regierungschef des Nato-Landes China, Russland und die Ukraine.

Kommentare

User #2345 (nicht angemeldet)

Seit langem die beste Botschaft aus Europa

Ghost66

Trump und Orban werden das ganze Schaukeln, und nicht wie Biden und Selenskyj.

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