Bericht: Johnson erwägt Lieferung «tödlicherer Waffen» in die Ukraine

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Grossbritannien,

Bei einer Kabinettssitzung soll der britische Premierminister am Dienstag über solche Lieferungen gesprochen.

Einem Bericht der englischen Times zufolge, erwäge Boris Johnson, Premierminister von Grossbritannien, die Lieferung von «tödlicheren Waffen» in die Ukraine. Foto: Matt Dunham/AP/dpa
Einem Bericht der englischen Times zufolge, erwäge Boris Johnson, Premierminister von Grossbritannien, die Lieferung von «tödlicheren Waffen» in die Ukraine. Foto: Matt Dunham/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Matt Dunham

Das Wichtigste in Kürze

  • Johnson soll gewarnt haben, dass Putin «unberechenbarer und rachsüchtiger» werden könne.
  • Er habe nicht konkretisiert, welche Art von Waffen er genau meine.

Der britische Premier Boris Johnson soll einem Bericht zufolge die Lieferung «tödlicherer Waffen» in die Ukraine erwägen. Bei einer Kabinettssitzung soll der Premierminister am Dienstag über solche Lieferungen gesprochen und gewarnt haben, der russische Präsident Wladimir Putin könne «unberechenbarer und rachsüchtiger» werden, wie die «Times» am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte Insider-Quellen berichtete.

«Die ukrainische Armee behält nicht nur die Kontrolle über grössere Städte, sie zwingt sogar die Russen zum Rückzug. Damit muss sich unsere Unterstützung ändern», hiess es demnach von einer Quelle aus dem britischen Kabinett.

Johnson soll sich dem Bericht zufolge dafür aussprechen, dass die USA der Ukraine Schiffsabwehrraketen und fortschrittlichere Luftabwehrsysteme zur Verfügung stellen. Aus Verteidigungskreisen hiess es laut der «Times», der Regierungschef habe in der Kabinettssitzung nicht konkretisiert, welche Art von Waffen Grossbritannien liefern könne. Auch Sorgen über eine weitere Eskalation des Konfliktes sollen bei den Überlegung eine Rolle spielen. Bislang hat London der Ukraine vor allem Panzerabwehrraketen und andere Geschosse zur Unterstützung geschickt.

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