Spion

Bericht: Iran richtet mutmasslichen Spion hin

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Iran,

Irans Justiz hat nach Angaben des gerichtsnahen Nachrichtenportals Misan einen Mann wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet. Demnach warf ein Gericht dem Verurteilten vor, Geheimdienstinformationen über militärische Einrichtungen und Personal übermittelt zu haben.

ARCHIV - Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi in Teheran. Foto: Rouzbeh Fouladi/ZUMA Press Wire/dpa/Archivbild
ARCHIV - Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi in Teheran. Foto: Rouzbeh Fouladi/ZUMA Press Wire/dpa/Archivbild - Keystone/ZUMA Press Wire/Rouzbeh Fouladi

Menschenrechtsgruppen weisen seit Jahren auf die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran hin und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch zur Einschüchterung einzusetzen. Dabei nutzen die Behörden oft vage formulierte Vorwürfe wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung.

Menschenrechtler: Bislang mehr als 1.000 Hinrichtungen 2026

Nach Angaben der regierungskritischen iranischen Menschenrechtsorganisation Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran mit Sitz in Washington sollen in diesem Jahr bereits mehr als 1.000 Menschen hingerichtet worden sein. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr mindestens 2.159 Menschen im Iran hingerichtet – der höchste seit 1981 verzeichnete Wert.

Kommentare

Weiterlesen

bakery
85 Interaktionen
Nicht Öko?
Lisa Mazzone
173 Interaktionen
Lisa Mazzone

MEHR IN POLITIK

Huthi
1 Interaktionen
New York
10 Interaktionen
Berlin
17 Interaktionen
Berlin/Schwerin
3 Interaktionen
Washington

MEHR SPION

handschellen
6 Interaktionen
Bukarest
7 Interaktionen
Karlsruhe/Berlin
Nordkorea
14 Interaktionen
Soll Kim beleidigen
spanien
5 Interaktionen
Madrid

MEHR AUS IRAN

5 Interaktionen
Teheran
Iran Frauen
1 Interaktionen
Teheran
Iran Demonstranten Ausland
3 Interaktionen
Im Ausland
Greenpeace.
12 Interaktionen
Laut Greenpeace