Aussenminister Maas besucht am Dienstag den Sudan
Bundesaussenminister Heiko Maas (SPD) besucht am Dienstag den Sudan.

Das Wichtigste in Kürze
- Nachdem im April der autoritär herrschende Staatschef Omar al-Baschir im Sudan gestürzt worden war, wurde nach monatelangen und teils blutigen Massenprotesten der Souveräne Rat gebildet..
Dort trifft er als erster nicht-afrikanischer Aussenminister mit der neuen Regierung in der Hauptstadt Khartum zusammen. Geplant sind Treffen mit dem Chef der Übergangsregierung, Abdalla Hamdok, mit dem Chef des Souveränen Rats, General Abdel Fattah al-Burhan, sowie mit Vertretern der sudanesischen Zivilgesellschaft. Am Dienstagabend ist die Weiterreise des Aussenministers in die Demokratische Republik Kongo geplant.
Nachdem im April der autoritär herrschende Staatschef Omar al-Baschir im Sudan gestürzt worden war, wurde nach monatelangen und teils blutigen Massenprotesten der Souveräne Rat gebildet. Der aus Militärvertretern und Zivilisten bestehende Rat soll eine dreijährige Übergangsphase hin zur Demokratie leiten. «Mit unnachgiebigem, friedlichem Protest haben die Menschen auf den Strassen eine zivil geführte Regierung eingefordert», sagte Maas vor seiner Abreise am Montag. Er wolle Vertretern der Protestbewegung seine «höchste Wertschätzung» aussprechen.










