Auspeitschungen in Afghanistan nehmen zu

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    Gut fünf Jahre nach der erneuten Machtübernahme der islamistischen Taliban nehmen Menschenrechtlern zufolge die Auspeitschungen in Afghanistan zu.

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    Auspeitschungen in Afghanistan nehmen offenbar zu. - keystone

    Während für 2024 noch 593 Fälle der drakonischen Strafe dokumentiert wurden, seien 2025 bereits 1.074 Menschen ausgepeitscht worden, berichtete die Afghanistan Human Rights and Democracy Organization (AHRDO) mit Sitz in Kanada. Im laufenden Jahr dokumentierte die Menschenrechtsorganisation bis April schon 553 Auspeitschungen.

    In den meisten zwischen Februar 2022 und April 2026 dokumentierten Fällen wurde die Auspeitschung mit ausserehelichen Beziehungen, angeblichen Sexualdelikten sowie Homosexualität begründet. In vielen Provinzen wurden die Opfer auf Sportanlagen sowie öffentlichen Plätzen ausgepeitscht. Auch in Gefängnissen wurde die Bestrafung den Angaben zufolge angewandt. Der Erhebung liegen Veröffentlichungen des obersten Gerichts in Afghanistan und öffentlich zugängliche Daten zugrunde.

    Laut einem Bericht der UN-Hilfsmission für Afghanistan (Unama) von Ende Juli veröffentlichen die Taliban-Behörden seit Mitte April dieses Jahres keine Ankündigungen von öffentlichen Auspeitschungen mehr. Dennoch seien allein zwischen 1. April und 30. Juni 137 Menschen ausgepeitscht worden. Häufig seien lediglich Regierungsangestellte zugegen gewesen, hiess es weiter. Bereits im März hatte das UN-Menschenrechtsbüro (OHCHR) Sorge über eine Zunahme an Auspeitschungen in Afghanistan ausgedrückt.

    Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation AHRDO verletzt das öffentliche Auspeitschen fundamentale Rechte und verstösst gegen das Folter-Verbot. Die Taliban hatten am 15. August 2021 die afghanische Hauptstadt Kabul erneut eingenommen und regieren seither mit strengen religiös-motivierten Regelungen.

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    Kommentare

    User #7075 (nicht angemeldet)

    Neinein das ist alles aus dem Kontext gerissen. Der Islam ist eine friedliche und tolerante Kultur die man unbedingt auf der ganzen Welt akzeptieren und integrieren muss! *ironieschild*

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Ja kritische Benerkungen fallen immer durch das Woksieb!

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