Angriffe und Tote trotz Waffenruhe in Syrien
Trotz einer bestehenden Waffenruhe zwischen der Übergangsregierung in Syrien und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kommt es nach Angaben beider Seiten weiter zu gegenseitigen Angriffen.

Die SDF meldeten, dass bei einem «Massaker» südöstlich der Stadt Kobane fünf Zivilisten getötet worden seien. Regierungstruppen hätten mit Artillerie, Panzern und Drohnen angegriffen. Dabei habe es auch fünf Verletzte gegeben. Alle Opfer gehörten zu einer Familie, hiess es.
Die Staatsagentur Sana berichtete unterdessen unter Berufung auf die syrische Armee, dass die SDF bereits am Sonntag mehr als 25 Sprengdrohnen auf Stellungen der Regierungstruppen abgefeuert hätten. Dabei seien vier Armeefahrzeuge zerstört worden. Nach Armeeangaben wurden bei SDF-Angriffen auch Zivilisten verletzt.
Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete mehrere Verstösse gegen die Feuerpause. Mehrere Dörfer seien mit schweren Waffen oder Drohnen angegriffen worden.
Eine bestehende Waffenruhe wurde am Samstagabend auf 15 Tage verlängert.














