An einer Warnstreikaktion in Hamburg haben rund 2000 Angestellte teilgenommen. Dabei geht es um die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst der Bundesländer.
Warnstreik im Öffentlichen Dienst
Warnstreik im Öffentlichen Dienst - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Warnstreikaktion fand in Hamburg statt.
  • Die Gewerkschaft Verdi sprach von rund 2000 Teilnehmenden.
  • Es geht um die Entlohnung der Angestellten des öffentlichen Diensts der Bundesländer.

Vor der zweiten Verhandlungsrunde in den Tarifgesprächen haben am Mittwoch rund 2000 Beschäftigte an einer ersten Warnstreikaktion in Hamburg teilgenommen. Diese Angaben teilte die Gewerkschaft Verdi.

Die Zweite Tarifrunde steht bevor. Es geht um die Konditionen der Arbeitnehmenden im öffentlichen Dienst der Bundesländer. Die Verhandlungen betreffen alle Länder ausser Hessen, das bereits eigenständig einen Abschluss aushandelte.

Warnstreik im Öffentlichen Dienst
Warnstreik im Öffentlichen Dienst - Keystone

Die Resonanz der Beschäftigten sei weit grösser gewesen als erwartet, sagte die Vizevorsitzende des Verdi-Landesbezirks Hamburg, Sieglinde Friess. Sie wollten unterstreichen, «dass sie mehr brauchen und mehr verdient haben».

Fünf Prozent mehr sei überhöht

Eine erste Verhandlungsrunde war vor etwa zweieinhalb Wochen ohne Einigung verlaufen. In der kommenden Woche kommen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite erneut zusammen. Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts, monatlich aber mindestens 150 Euro mehr. Die Arbeitgeber weisen dies als überhöht zurück.

Am Mittwoch rief Verdi unter anderem die Beschäftigten aus den Hamburger Bezirksämtern, der Sozialbehörde und den Schulen zur Teilnahme auf. Diese versammelten sich zu einer Demonstration in der Hamburger Innenstadt. Grössere Einschränkungen in der Arbeit der Verwaltung wurden dadurch jedoch nicht erwartet.

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