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    Streiks lassen Bahn-Pünktlichkeit im September einbrechen

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    Deutschland,

    Hat ein Zug mehr als sechs Minuten Verspätung, gilt er als unpünktlich. Das war im September besonders stark der Fall. Aber es hatte einen ganz bestimmten Grund.

    Warten auf den Zug. Foto: Peter Kneffel/dpa
    Warten auf den Zug. Foto: Peter Kneffel/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen der Streiks der Lokführergewerkschaft GDL im vergangenen Monat ist die Deutsche Bahn so unpünktlich wie lange nicht gewesen.

    68,4 Prozent der Fernzüge waren im September ohne grössere Verzögerung unterwegs, wie der Konzern mitteilt. Das war mindestens für dieses und das vergangene Jahr der niedrigste Wert. Als unpünktlich gilt ein Zug, wenn er mit mehr als sechs Minuten Verspätung am Ziel ankommt.

    Aufgrund eines geringeren Fahrgastaufkommens in der Corona-Krise und eines verbesserten Baustellenmanagements hatte sich die Pünktlichkeit der Fernzüge im vergangenen Jahr deutlich verbessert: Fast 82 Prozent kamen planmässig an. Unwetter und zuletzt die Streiks liessen die Quote im laufenden Jahr aber sinken.

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