Krankenkasse

    Verhütungsmittel werden weiterhin nicht von Krankenkasse vergütet

    Keystone-SDA
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    Bernex,

    Der Nationalrat hat die Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel abgelehnt. Damit ist das Geschäft vom Tisch.

    Nuvaring
    Verschiedene Verhütungsmittel liegen auf einem Tisch. - Keystone

    Die Kosten für Verhütungsmittel sollen auch künftig nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Nach dem Ständerat hat am Donnerstag auch der Nationalrat eine Standesinitiative des Kantons Genf abgelehnt. Das Geschäft ist damit vom Tisch.

    Der Grosse Rat des Kantons Genf verlangte eine nationale Regelung, wonach «nachweislich wirksame Verhütungsmittel für Frauen und Männer», insbesondere die Pille, Spiralen, Verhütungspflaster, Kondome, Vasektomie und die Pille danach in den Leistungskatalog der Grundversicherung der Krankenkassen aufgenommen werden.

    Heute laste die Verantwortung im Bereich der sexuellen Gesundheit hauptsächlich auf den Frauen lautete die Argumentation.

    Initiative findet keine Zustimmung

    Der Nationalrat gab der Standesinitiative mit 126 zu 62 Stimmen bei 2 Enthaltungen jedoch keine Folge. Weil im Dezember bereits der Ständerat Nein dazu gesagt hatte, ist die Initiative erledigt.

    Die Mehrheit im Nationalrat wies darauf hin, dass die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) nur Kosten für Diagnose und Behandlung von Krankheiten sowie Leistungen bei Mutterschaft übernehme. Der Grossteil der Verhütungsmitel diene aber weder Prävention noch Behandlung von Krankheiten und stelle auch keine Leistung bei Mutterschaft dar.

    Eine linke Minderheit erachtete es dagegen als «äusserst inkohärent», dass die OKP zwar Kosten im Zusammenhang mit Mutterschaft, Schwangerschaftsabbruch oder Menopause decke, nicht aber die Kosten für Verhütung. Der Zugang zu Verhütungsmitteln stelle eine zentrale Herausforderung der Gesundheitspolitik dar.

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    Kommentare

    User #2533 (nicht angemeldet)

    Was könnte man noch alles der KK aufbürden? So bezahlen wir dann alles wieder über höhere Prämien. Anstelle abzubauen wollen vor alle die Linken wieder alle in den Einheitstopf werfen. Es muss jetzt endlich Schluss sein.

    User #2718 (nicht angemeldet)

    Man sollte nicht so verschwenderisch sich selbst geben.. Wenn ihr versteht.

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