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Untersuchungskommission soll Licht in Lega-Affäre im Tessin bringen

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Bellinzona,

Der Tessiner Grosse Rat hat am Montag der Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission zugestimmt. Die Kommission soll klären, inwiefern eine Lega-Grossrätin ihre politische Funktion für private Geschäftsinteressen genutzt hat.

Erst zum viertel Mal wird im Tessiner Grossen Rat eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) eingesetzt. (Archivbild)
Erst zum viertel Mal wird im Tessiner Grossen Rat eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) eingesetzt. (Archivbild) - KEYSTONE/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY

Der Tessiner Grosse Rat stimmte der parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) am Montagnachmittag mit 66 Ja-Stimmen zu. Es ist erst das vierte Mal in der Geschichte des Tessiner Grossen Rates, dass eine PUK zum Einsatz kommt.

Die Kommission soll klären, ob und inwiefern die Lega-Abgeordnete Sabrina Aldi ihre Funktion als Vizepräsidentin der Justizkommission für private Geschäftsinteressen missbrauchte.

Auch Lega-Regierungsrat Norman Gobbi soll in die Geschichte verwickelt sein. Ihm wird vorgeworfen, politisch in die sogenannte Affäre «Hospita» eingegriffen zu haben, die später strafrechtliche Dimensionen annahm, und damit institutionelle Grenzen zwischen Partei, Regierung und Justiz verwischt zu haben.

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