SVP meldet sechs Kandidaturen für Nationalrats-Vizepräsidium
Die SVP wird 2027 den zweiten Vizepräsidenten oder die zweite Vizepräsidentin des Nationalrats stellen. Sechs Personen haben Interesse, das Amt zu übernehmen. Wer gewählt wird, könnte 2029 höchster Schweizer oder höchste Schweizerin werden.

Fünf Männer und eine Frau stellen sich zur Wahl, wie die SVP am Donnerstag mitteilte. Es sind Nationalrätin Monika Rüegger (OW) sowie die Nationalräte Roland Büchel (SG), Thomas De Courten (BL), Sylvain Freymond (VD), Erich Hess (BE) und Mauro Tuena (ZH).
Die Fraktion will ihren Wahlvorschlag an den Nationalrat am 21. November bestimmen. Neu gewählt wird das Nationalratspräsidium zum Beginn der Wintersession am 30. November. Neue Nationalratspräsidentin wird dann voraussichtlich Katja Christ (GLP/BS), neue erste Vizepräsidentin Farah Rumy (SP/SO).
Das zweite Vizepräsidium geht turnusgemäss an die SVP, wie die Partei mitteilt. 2028 dürfte sie damit das erste Vizepräsidium und 2029 das Ratspräsidium übernehmen. Eine Voraussetzung, um zuoberst auf den «Bock» aufzurücken, ist die Bestätigung im Amt bei den nationalen Wahlen im Herbst 2027.
Die Fraktionen im Nationalrat besetzen das Ratspräsidium in einem festgelegten Turnus, der unter anderem die Grösse der Fraktionen berücksichtigt und die Zahl der Jahre seit dem letzten Vorsitz. Aktuell stellt die SVP mit Pierre-André Page (FR) den Präsidenten des Nationalrates und damit den formal höchsten Schweizer.










