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    Bern: Neue Notschlafstelle öffnet am 1. November

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    Am Frohbergweg 4 in Bern eröffnet am 1. November 2026 eine Notschlafstelle mit rund 20 Plätzen. Sie löst das Winterangebot im ehemaligen Tiefenau-Spital ab.

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    Gemeindeverwaltung (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Es braucht in der Stadt Bern zusätzliche Notschlafplätze, um obdachlosen Menschen Schutz für die Nacht zu bieten. Am 1. November 2026 wird dafür am Frohbergweg 4 eine Notschlafstelle mit rund 20 Schlafplätzen eröffnet. Im selben Gebäude sind bereits die Wohnberatungsstelle sowie die Notschlafstelle für Frauen bzw. FINTA-Personen untergebracht.

    Per 1. November 2026 öffnet am Frohbergweg 4 im Länggassquartier eine neue Notschlafstelle mit rund 20 Schlafplätzen in Ein- und Zweibettzimmern. Für die neue Notschlafstelle werden derzeit einige bauliche Massnahmen umgesetzt. Das Notschlafangebot löst jenes im ehemaligen Tiefenau-Spital ab, das diesen Zweck in den vergangenen Jahren jeweils für die Wintermonate erfüllt hatte.

    Das Angebot am Frohbergweg wird neu das ganze Jahr zur Verfügung stehen, weil der Bedarf an Notschlafplätzen generell zugenommen hat. Die Finanzierung erfolgt über den kantonalen Lastenausgleich.

    Die Notschlafstelle wird durch die Heilsarmee betrieben und ausschliesslich in der Nacht geöffnet sein. Während der Öffnungszeiten der Notschlafstelle sind Fachpersonen anwesend, um den Betrieb zu organisieren, die schutzsuchenden Menschen zu begleiten und um eine permanente Erreichbarkeit für die Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten. Zudem wird darauf geachtet, dass der Aussenraum der Notschlafstelle ruhig bleibt.

    Der Betrieb einer Notschlafstelle verläuft meist störungsfrei für die Anwohnerschaft. Es ist der Stadt Bern aber dennoch wichtig, dass die Quartierbevölkerung und die Anwohnerinnen und Anwohner eine Möglichkeit haben, Probleme und Sorgen in Zusammenhang mit der Notschlafstelle regelmässig mitzuteilen und in die Lösungsfindung eingebunden zu werden. Die Stadt Bern hat die Anwohnerinnen und Anwohner des Frohbergwegs sowie diverse Organisationen in der Umgebung bereits schriftlich über das neue Angebot informiert und auch Kontaktstellen für konkrete Anliegen bekannt gegeben.

    Um einen aktiven Austausch mit der Quartierbevölkerung zu gewährleisten, wird zudem eine Begleitgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Quartier und Fachpersonen gebildet und regelmässig einberufen.

    Separater Zugang der FINTA-Notschlafstelle

    Am Frohbergweg 4 werden durch die Heilsarmee noch zwei weitere Angebote im Auftrag der Stadt Bern geführt. Seit dem 1. Mai 2026 wird dort die Notschlafstelle für Frauen bzw. FINTA-Personen betrieben. Dieses Angebot ist von der allgemeinen Notschlafstelle vollständig getrennt.

    Die jeweiligen Stockwerke sind nur von aussen und über separate Zugänge erreichbar. Damit kann dem besonderen Schutzbedürfnis der Frauen bzw. FINTA-Personen entsprochen werden.

    Seit Juli 2026 befindet sich zudem die Wohnberatungsstelle an dieser Adresse. Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern, die auf Wohnungssuche sind, können sich dort beraten lassen und Unterstützung erhalten.

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