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    Suisseculture sieht bei SRG-Initiative das Kulturschaffen in Gefahr

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Kulur- und Medien-Dachverband Suisseculture warnt vor «gravierende Folgen» der SVP-Halbierungsinitiative. Der SRG würden bei einer Annahme wesentliche Mittel als Koproduzentin und Promotorin des Schweizer Kulturschaffens entzogen, teilte der Verband am Mittwoch mit.

    Susanne Wille
    SRG-Generaldirektorin Susanne Wille kann nach der Ablehnung der SRG-Halbierungsinitiative aufatmen. - keystone

    Die SRG sei eine wichtige Auftraggeberin, Koproduzentin und Partnerin für Schweizer Filme, für das Musikschaffen sowie für die Kulturberichterstattung, schreibt der Dachverband der Organisationen des professionellen Kultur- und Medienschaffens sowie der Verwertungsgesellschaften. Eine Halbierung der Gebühren würde den Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Medienunternehmens zur Farce verkümmern lassen.

    Die SRG sei mit ihren Sendern des Weiteren ein wichtiges Medium für Menschen mit Beeinträchtigungen, für die Diversität und Sprachenvielfalt der Schweiz, heisst es weiter. Die massive Reduktion der Mittel für die eh bereits unter Spardruck stehende SRG würde zuerst die kleineren Sprachräume, Nischen- und Nachwuchsformate treffen.

    Lanciert wurde die SRG-Halbierungsinitiative aus SVP-Kreisen. Die Initianten argumentieren, es brauche eine Entlastung der Haushalte in Zeiten steigender Krankenkassenprämien und Mieten. Schweizerinnen und Schweizer zahlten heute die weltweit höchsten Radio- und TV-Gebühren. Entlastet werden sollten namentlich junge Menschen, die Medienangebote finanzieren müssten, die sie nicht konsumierten.

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    Kommentare

    User #2918 (nicht angemeldet)

    Die Kultur ist nicht in eurem definierten Auftrag und es ist noch weniger Aufgabe der Allgemeinheit dafür zu blechen!

    User #2604 (nicht angemeldet)

    Die Solothurner Filmfesttage werden durch die Steuer Serafe bezahlt ohne uns zu Fragen, eine Frechheit.

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