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Ständerat will Pakete aus Asien strenger kontrollieren

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Bern,

Der Ständerat will die Kontrollen von Kleinsendungen aus Asien verstärken. Der Bundesrat soll nach seinem Willen Lösungen vorschlagen, wie die zusätzlichen Kontrollen mit einem Beitrag aus solche Pakete finanziert werden könnten.

Pakete
Ständerat will Pakete aus Asien strenger kontrollieren. - keystone

Mit 37 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme ohne Enthaltungen nahm die kleine Kammer am Dienstag eine Motion des Tessiner Mitte-Ständerats Fabio Regazzi an. Der Vorstoss geht an den Nationalrat.

Die Zahl solcher Kleinsendungen nehme stark zu, begründete Regazzi sein Anliegen. Allein aus China seien es jährlich rund 500'000. Oft entsprächen die Produkte nicht den Schweizer Sicherheitsstandards. Dies gefährde die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten und führe zu Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen.

Der Bundesrat stellte sich erfolglos gegen die Motion. Laufende Gesetzgebungsarbeiten nähmen da Anliegen bereits auf, wandte er ein. So prüfe man etwa, wie die EU eine Zollabgabe für online bestellte Pakete einzuführen.

Kommentare

User #2326 (nicht angemeldet)

Ja, all diese Kartelle! Wieso kann ich mir rezeptpflichtige Medikamente nach Hause liefern lassen, aber der Rest ist untersagt per Bundesverordnung? In DE ist es anders, da kann ich mir die Sache sogar an die Grenze liefern lassen!!!

User #6212 (nicht angemeldet)

lmao, geht mal in Aldi, Coop und Miggi, wie viel davon ist aus China/ Asien... das dann für xfach mehr verkauft wird...

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