Lebensmittel

Schweizer Tafel rettet 8500 Tonnen Lebensmittel vor dem Abfall

Keystone-SDA
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Murten,

Die Schweizer Tafel hat im Jahr 2025 rund 8500 Tonnen Lebensmittel vor der Abfalltonne gerettet und für armutsbetroffene Menschen bereitgestellt. Verglichen mit dem Jahr zuvor entspricht das einem Zuwachs von rund elf Prozent.

Die Schweizer Tafel hat vergangenes Jahr rund 1,7 Millionen Einkaufstaschen voller Lebensmittel vor der Tonne gerettet. (Archivbild)
Die Schweizer Tafel hat vergangenes Jahr rund 1,7 Millionen Einkaufstaschen voller Lebensmittel vor der Tonne gerettet. (Archivbild) - Keystone/PETER KLAUNZER

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung waren Produkte aus der Lebensmittelindustrie, wie die Schweizer Tafel am Montag mitteilte. Dazu beigetragen hätten aber auch eine neue Tiefkühllogistik sowie optimierte Abhol- und Verteiltouren.

Insgesamt stellte die Schweizer Tafel laut Mitteilung 1,7 Millionen Einkaufstaschen mit je 5 Kilogramm bereit. Das entspricht einem Warenwert von rund 61,8 Millionen Franken und vermiedenen Emissionen von 14'205 Tonnen CO2. Die Waren kamen sozialen Institutionen wie Gassenküchen, Notschlafstellen, Frauenhäusern, Obdachlosenheimen und Lebensmittelabgabestellen zugute.

Die Schweizer Tafel ist eine spendenfinanzierte Stiftung, die seit 2001 aktiv ist. Sie sammelt täglich überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel und Non-Food-Artikel bei Detailhandelsfilialen und Partnern aus der Lebensmittelindustrie ein und verteilt sie an Institutionen.

Auch die Lebensmittelrettung «Tischlein deck dich» zog vor Kurzem eine positive Bilanz. 9000 Tonnen Lebensmittel habe sie im vergangenen Jahr gerettet. Dieser Wert steige seit 26 Jahren stetig an.

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Kommentare

User #3140 (nicht angemeldet)

Diese Organisationen scheinen tatsächlich einen (grösseren) Teil der Lebensmittel zu retten. Sie sagen aber auch, dass sie nicht der Abfalleimer der Nation sind. Deshalb müssten sie die Lebensmittel nicht erst im letzten Moment bekommen, bevor das Verbrauchsdatum abläuft. Deshalb ist klar, dass immer noch viel zu viel entsorgt wird.

User #6865 (nicht angemeldet)

Aha, soviel also... ! & DAS ALLES, haben WIR finanziert; weil Coop, Migros & Co., Diese Überschüsse/Abschreibungen, bereits in ihren Gewinn-Margen mit ein planen, resp. natürlich "miteinrechnen bei der Preisgestaltung" !

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