Lebensmittel

Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel

Keystone-SDA
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Bern,

Eine breite Allianz hat am Freitag mit 137'000 Unterschriften die Lebensmittelschutz-Initiative eingereicht. Diese verlangt eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Produkte sowie eine umfassende Risikoprüfung für jeden Gentech-Organismus. Ausserdem fordert sie Schutz für die gentechnikfreie Landwirtschaft und eine Einschränkung von Patenten.

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Eine breite Allianz hat am Freitag mit 137'000 Unterschriften die Lebensmittelschutz-Initiative eingereicht. (Symbolbild) - keystone

«Die Menschen in der Schweiz wollen auch in Zukunft selbst entscheiden, was auf ihren Teller kommt», liess sich Martin Graf, Präsident des Vereins für gentechnikfreie Lebensmittel in einer Mitteilung am Freitag zitieren.

Hinter der Initiative stehen verschiedene landwirtschaftliche Organisationen wie Bio Suisse oder Demeter, Züchterinnen, Vertreterinnen und Vertreter des Konsumenten-, Umwelt- und Tierschutzes, der Kirche, der Wissenschaft und politischer Parteien von links bis rechts. Sie alle wollen mit der Initiative die Landwirtschaft und die Konsumenten mit klaren Leitplanken vor möglichen Risiken der Gentechnik bewahren.

Obschon die eidgenössischen Räte erst im vergangenen Jahr das seit 2005 geltende Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Organismen bis Ende 2030 verlängert hatten, sehen sich die Initianten mit ihrem Anliegen genau zur richtigen Zeit.

«Bundesrat Albert Rösti hat einen Vorschlag für ein Gentechnik-Spezialgesetz vorgelegt, das Mensch, Tier und Umwelt nur unzureichend schützt. Darum definiert die Initiative rote Linien, die das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit der Konsumenten garantieren», hiess es weiter.

Kommentare

User #2468 (nicht angemeldet)

Die Schweiz braucht wieder ein Spezialgesetz. Und die Produkte sollen nochmals extra überprüft werden. Obwohl das bei anderen Europäischen Länder bereits gemacht wird. Aber die Schweizer haben scheinbar einen anderen Magen. D.h.es braucht wieder mehr Ämter und Angestellte. Haben sie dabei auch an die Kosten gedacht ?! Wohl kaum.

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